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Liebigschule Gießen Lernen von Expert*innen: Leben im Klimahotspot

Am 18. Juni lernen Schüler*innen zweier Geografiekurse der Liebigschule in Gießen mehr über den Klimawandel in Bangladesch und das Leben mit der Klimakrise. Zu Gast sind dafür Asmaul Husna, Jamuna Rani und Sukanta Sen. Sie erzählen aus ihrem eigenen Leben, von ihrer Arbeit und von ihrem Einsatz gegen extreme Armut, die Folgen des Klimawandels und patriarchale Systeme.

Dabei geht es um Fragen wie: Wie sieht das Leben und der Alltag im Klimahotspot Südwestbangladeschs aus? Was bedeutet es für Familien in extremer Armut zu leben? Und wie schaffen sie es, extreme Armut zu überwinden? Welche sozialen Probleme bringt der Klimawandel mit sich? Wie kann klimaresiliente Landwirtschaft gelingen? Und welche Rolle spielen Frauen im Kampf für eine (klima)gerechte Zukunft?

Jamuna Rani ist Kassenwärtin einer Fraueninitiative in Satkhira, am Rande der Mangrovenwälder Bangladeschs. Sie berichtet von ihrem Einsatz für Frauen und Benachteiligte in ihrer Region sowie von ihren Erfolgen beim Kampf für bessere Löhne für Tagelöhnerinnen. 

Asmaul Husna wohnt auf der Flussinsel Gabura in der Gangesmündung – einem der von der Klimakrise am direktesten betroffenen Orte der Welt. Als alleinerziehende Mutter kämpft sie zusammen mit 23 anderen Frauen für ihre Grundrechte und ein lebenswertes Leben für ihre Kinder. Sie erzählt von ihrer Tätigkeit als Tierpflegerin und von ihrer klimaresilienten Landwirtschaft.

Sukanta Sen ist Kenner von Agrarökologie, Ernährungssouveränität und Klimagerechtigkeit in Bangladesch und leitet die NETZ-Partnerorganisation BARCIK. Er betont den Wert des lokalen und indigenen Wissens und ist überzeugt, dass das Wissen der Gemeinschaft im Mittelpunkt nachhaltiger Lösungen stehen muss.

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