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Klimaschutz im Alltag

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Srimoti Nonivala aus dem Dorf Ichly in Bangladesch trägt nur sehr wenig zu den Ursachen des Klimawandels bei. Doch die Folgen davon spürt sie immer häufiger: Starkregen, Überschwemmungen, Dürren oder auch Kälteperioden im Winter. Hinzu kommt der immer weniger vorhersehbare und verlässliche Niederschlag, der sich nicht mehr wie vor ein paar Jahrzehnten streng nach dem bengalischen Kalender richtet. Um diesen Auswirkungen etwas entgegen zu setzen, hat sie zwölf Bäume neben ihrem Haus gepflanzt: Ihre Wurzeln halten die Erde, die Früchte tragen zu einer ausgewogenen Ernährung bei, die Blätter binden CO2. Und sie möchte weitere pflanzen.

Wir in Deutschland können diesem Beispiel folgen und uns für den Klimaschutz einsetzen – indem wir handeln und vor allem, indem wir uns einmischen!

Wie kann ich handeln? Zu Tisch:

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Lokal und saisonal kaufen, z.B. auf dem Wochenmarkt mit dem eigenen Baumwollbeutel, verkleinert unseren „Ökologischen Fußabdruck“, weil wir CO2 sparen und die Umwelt schonen. Außerdem unterstützen wir so die regionale/ökologische Landwirtschaft.

Wie groß ist dein ökologischer Fußabdruck? Mit diesem Onlinetest kannst du es herausfinden.

Plastiktüte? Was ist so schlimm daran? Finde es heraus mit der #plasticdiet.

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Den Kaffee „To-Sit“ anstatt „To-Go“ nehmen oder den eigenen Becher

mitbringen, denn in Deutschland werden stündlich 320.000 Coffee to

go-Becher verbraucht. Das bedeutet Plastikmüll und Ressourcenverschwendung.

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Weniger Fleisch essen. Denn in 1 kg Rindfleisch stecken 22 kg Treibhausgase, 15400 l Wasser , 27-49 m² Nutzfläche und 3,9-9,4 kg Getreide.

Wie kann ich auf Fleisch verzichten? Hier zur Vegan Taste Week anmelden und kostenlos Tipps, Rezepte und Hintergrundinformationen erhalten.

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Leitungswasser trinken statt Mineralwasser, um CO2 zu sparen. Abfüllung und Transport von einem Liter Mineralwasser verursacht den gleichen CO2-Ausstoß wie 1435 Liter Leitungswasser. Inspiriert? An dieser Familie könnt ihr euch ein Beispiel nehmen: „Vier fürs Klima: Wie unsere Familie versucht, CO2-neutral zu leben“ von Petra Pinzler und Günther Wessel.

Zu Hause

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Stecker ziehen oder abschaltbare Steckdosenleiste verwenden, denn der heimliche Stromverbrauch ist nicht nur schlecht fürs Klima, sondern kostet uns bis zu 115 EUR im Jahr mehr.

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Lieber fünf Minuten Stoßlüften, statt Fenster kippen, denn letzteres kühlt den Raum nur aus, folglich braucht es mehr Energie, um ihn wieder aufzuheizen. Stoßlüften hingegen bringt frische Luft ins Zimmer, beugt Schimmelproblemen vor und kostet weniger Energie.

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Bienen sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht in unserer Umgebung. Leider sterben seit einigen Jahren zu viele von ihnen. Hier findest du Ideen, wie du sie unterstützen kannst.

Wie mische ich mich ein?

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Mit Familie, Freunden und Bekannten über den Klimaschutz reden, zum Beispiel bei einem „Wirf-Nix-Weg-Dinner“, bei dem alle übrig gebliebene Lebensmittel von zu Hause mitbringen. Wie geht das? Hier findest du Ideen.

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Lokalpolitik an ihre Verantwortung für den Klimaschutz erinnern, zum Beispiel mit einer Unterschriftenaktion für autofreien Sonntag oder mehr Radwege. Wie startet man eine Unterschriftenaktion? Online oder offline z.B. bei open petition gGmbH im Haus der Demokratie in Berlin.

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Die Landes-, Bundes-, und EU-Politik in die Verantwortung nehmen und bei den Direktkandidaten nachfragen: Was wird dafür getan, dass das Pariser Klimaabkommen von 2015 eingehalten wird? Wie kann die Energiewende umgesetzt werden oder wie wird die Partei beim Thema Verkehr aktiv? Abgeordnete kontaktieren

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Der Reichtum ist auf dieser Welt ungerecht verteilt. Wenn 15 Menschen die Weltbevölkerung darstellen würden, die 15 EUR zur Verfügung hätten, dann würden in Europa und Russland zusammen zwei Personen wohnen, in Asien neun. Europa würde vier Euro besitzen und Asien sechs. Wir in Europa können von unseren Privilegien abgeben und Frauen wie Srimoti Nonivala mit einer Spende unterstützen, sich besser vor den Auswirkungen des Klimawadels zu schützen und sich als Klimaaktivisten bei der lokalen Regierung zu engagieren.

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