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Gefährdete Flussufer Uferabbrüche am Teesta-Fluss bedrohen brücken und Dörfer

Flusserosion

Die starken Uferabbrüche am Teesta-Fluss in Rangpur haben eine wichtige Verkehrsverbindung zwischen Rangpur und Lalmonirhat sowie Tausende Anwohner*innen in Gefahr gebracht. Ende Juni waren fast 35 der 800 Meter des Schutzdamms in den Fluss gestürzt, wobei sich an der Erosionsstelle ein mehr als 20 Meter großer Krater bildete.

Die gefärhliche Situation bedroht nicht nur die Brücke und die Regionalstraße Mahipur-Kakina, sondern auch mehr als tausend Wohngebäude und mehrere tausend Hektar Ackerland in sechs umliegenden Dörfern. Der Schutzdamm dient in diesem Gebiet als wichtigster Schutz vor Überschwemmungen.

„Seit gestern Abend prallen starke Strömungen direkt auf den Schutzdamm“, berichtet der Anwohner Abdul Kader. „Betonblöcke stürzen nacheinander in den Fluss. Sollte der gesamte Damm beschädigt werden, könnten die Brücke und die Straße ernsthaft gefährdet sein, und nahegelegene Dörfer könnten überflutet werden.“

Der Landwirt Jamsher Ali Sheikh schloss sich diesen Befürchtungen an: „Seit dem Bau des Damms gab es in der Gegend keine größeren Ufererosionen mehr. Wenn er beschädigt wird, werden wir immense Verluste erleiden.“

Die Anwohner*innen haben die Behörden dringend aufgefordert, einen dauerhaften und nachhaltigen Plan zur Flussbewirtschaftung umzusetzen. Dieser soll auf den Verlauf des Flusses und die Strömungsstärke abgestimmt sein und die Region besser vor wiederkehrenden jährlichen Gefährdungen schützen.

Dieser Artikel erschien im Englischen Original am 21. Juni 2026 in der Zeitung "The Daily Star".

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