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Frieden machen Wie gewaltfreie Konflikttransformation mehr Gerechtigkeit schafft

Konflikte sind Teil unseres Lebens. Und doch werden sie manchmal so groß und von Unrecht und Diskriminierung getrieben, dass sie für Menschen existenzbedrohend sind. Was aber tun? Wie können Rechte von Minderheitengruppen gewahrt und Menschen gestärkt werden, die kaum Mittel haben, sich gegen Gewalt zu wehren?

Friedensmacher*innen, die im Nordwesten Bangladeschs aktiv sind, geben den Anstoß: Sie bringen Fälle von Menschenrechtsverletzungen an die Öffentlichkeit, unterstützen Opfer und sorgen vor allem dafür, dass es gar nicht erst zu Gewalt kommt. Sie bilden eine große zivilgesellschaftliche Initiative, in der sich nicht nur Freiwillige und Helfer*innen, sondern vor allem auch Betroffene selbst gegen Unrecht und Diskriminierung einsetzen. Menschen in abgelegenen Dörfern erkennen so, dass Sozialleistungen keine Wohltätigkeit von Behörden oder Beamt*innen sind, sondern es ein Recht darauf gibt. Frauen emanzipieren sich. Heranwachsende lernen, Verantwortung zu übernehmen.

Ihre wichtigsten Werkzeuge sind Wissen und das Wort. Die Friedensmacher*innen klären Menschen über ihre Rechte auf, sie hinterfragen soziale Normen, die Diskriminierung ermöglichen – und sie stärken die Jugend. Tausende Mädchen und Jungen engagieren sich an Schulen in Zusammenarbeit mit der Friedensinitiative. Sie spielen Theater, diskutieren in Schüler*innenforen und laden die gesamte Ortschaft zu ihren Schulfesten ein. Die Friedensmacher*innen suchen den Kontakt zu Behörden, sie sind das Bindeglied zwischen Bürger*innen und Politik – und sie stoßen einen gesamtgesellschaftlichen Prozess an: gegenseitiges Vertrauen schaffen, Rechte einfordern und Gewaltfreiheit fördern, miteinander ehrlich sein, den Frieden sichern.

Die Ausgabe beleuchtet, wie die ehrenamtliche Friedensinitiative arbeitet. Im Interview spricht der NGO-Leiter Akramul Haque über indigene Gruppen und erklärt, warum der Einsatz für sie besonders wichtig ist. Und Friedensmacher*innen berichten selbst aus ihrem Leben und beschreiben, warum sie dieses bedeutende Engagement auf sich nehmen.

Inhalt der NETZ-Ausgabe 2/23 - Frieden machen

Die Geschichte einer Orange

Ein alternativer Blick auf Konflikte

Aus der Mitte der Gesellschaft

Friedensarbeit als gemeinsamer Weg

„Doch, Ihr könnt etwas verändern!“

Über die wichtige Rolle der Zivilgesellschaft

Freude am Miteinander

Eindrücke aus der Friedensarbeit

Friedensmacher*innen erzählen

Wer sind die Menschen hinter der Initiative?

Gemeinsam Gewalt überwinden

Landkonflikte als große Herausforderung

Das Netzwerk stärken

Eine Nationale Plattform für Konflikttransformation

NETZ Zeitschrift 2/2023: Wie gewaltfreie Konflikttransformation mehr Gerechtigkeit schafft

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