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Kinder in Bangladesch e.V. unterstützt Dorfschulen

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Der Bremer Verein Kinder in Bangladesch e.V. unterstützt den Betrieb von 44 Dorfschulen für vier Jahre. Durch diesen Beitrag werden 1.320 Jungen und Mädchen aus entlegenen Regionen, in denen es keine andere Möglichkeit für sie gibt, eine qualitativ hochwertige Grundschulbildung ermöglicht. Besonders Kinder aus armen Familien und indigenen Bevölkerungsgruppen stehen im  Fokus des Projekts. Die Bremer, die sich schon lange und erfolgreich für Bangladesch engagieren, beschlossen, in Zukunft bei NETZ mitzumachen. So können die Kräfte zum Einsatz für Kinder in Bangladesch gebündelt und gemeinsam noch mehr erreicht werden.

Die Wetzlarer Neue Zeitung berichtet ausführlich über die Zusammenarbeit.

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die Schule besuchen. Ein ganzes Jahr lang. Auch in Zeiten der Pandemie.

„In der Schule hat sich niemand um mich gekümmert – sodass ich gar nichts verstanden habe.“

Die Folge für Yasmin: aus der Grundschule ausscheiden und niemals richtig lesen, schreiben und rechnen können. Und mit ihr sind Millionen Kinder in Bangladesch gefährdet – besonders in abgelegenen ländlichen Regionen, in denen es regelmäßig zu Naturkatastrophen kommt. Denn der Unterricht ist ebenso wie die Infrastruktur dort oft unzureichend. Inklusive Bildungsangebote, die dem staatlichen Lehrplan folgen, und kinderzentrierte Pädagogik gibt es nicht. Das trifft Kinder aus armen Familien, religiöser Minderheiten und indigener Gruppen besonders hart. Weil sie ohnehin aufgrund ihrer sozialen Stellung diskriminiert werden.

Yasmin will lernen und hat das selbst in der Hand. Doch mindestens genauso wichtig dafür sind faire und gerechte Voraussetzungen.

Lehrkräfte konzentrieren sich auf die Kinder.
Schule im Grünen.
Der Weg zur Schule kann in ländlichen Gegenden weit und gefährlich sein.
Mit Begeisterung lernen.
Mädchen werden besonders gefördert.

Schule stärkt die Demokratie

Eine Schule im Dorf zu haben, ist nicht selbstverständlich im ländlichen Bangladesch. Doch allein ein Schulhaus bringt noch keinen Qualitätsunterricht. Daür braucht es qualifizierte Lehrkräfte, Vorschulbildung und Menschen im Dorf, die für die Einbeziehung aller Kinder stehen.

NETZ und Partner bewirken das vor Ort, an 140 Grundschulen. Davon wurden 60 nicht-staatliche Grundschulen komplett neu geschaffen. An den 80 bestehenden staatlichen Einrichtungen wurden zusätzliche Vorschulen eingerichtet. Lehrer erhalten in beiden Fällen eine verbesserte Grundausbildung und Weiterbildungen in kindzentrierter Pädagogik und fächerspezifischen Themen. Sie bilden zusammen mit den Eltern Gremien, zu denen neben Schulkomitees und Bildungsbeiräten auch Schüler*innen-Vertretungen zählen. So stärken die Beteiligten demokratisch die Teilhabe aller und vertreten ihre Schule gegenüber staatlichen Bildungsbehörden. Daneben werden die Schulhäuser instandgehalten und repariert, wenn das nötig ist.

Engagierte Sozialarbeiter*innen

Eine Alternative zur weit entfernten staatlichen Schule hatte Yasmin damals mit ihren acht Jahren nicht. Denn ihr Dorf Ichly Mather Para liegt auf einer Schwemmlandinsel, mitten im mächtigen Tiesta-Fluss. Das Leben dort ist geprägt von der Landwirtschaft, viele Kinder müssen arbeiten, um zum Familieneinkommen beizutragen. Das hat Yasmin nach ihrem Ausscheiden ebenfalls getan – bis die neute Chance kam und die NETZ-Schule im Dorf eröffnet wurde.

Das NETZ-Projekt richtet sich an Kinder aus benachteiligten Familien und ermöglicht ihnen kostenfreien Unterricht in der Nähe. Yasmin hat einen Platz bekommen, weil sie und ihre Eltern in extremer Armut lebten. Eine engagierte Lehrerin und eine Schulsozialarbeiterin haben sie gefördert und ihr geholfen, den Stoff zu verstehen.

So konnte Yasmin die Grundschule bis zum Abschluss durchlaufen, um ihrem Zukunftswunsch ein Stück näher zu kommen: später einmal als Krankenschwester im Dorf arbeiten. Mit einem Verdeinst, der ihr und ihrer Familie ein gutes Auskommen ermöglicht.

Recht auf Bildung

Bildung ist ewas individuell bedeutendes, aber die Grundschulen erfüllt auch einen gesellschaftlichen Zweck. Sie fördern das Engagement von Lehrer*innen, Schülereltern und Dorfbewohner*innenn und schaffen somit eine aktive Zivilgesellschaft. So steigt das Bewusstsein für den Wert von Bildung auf lokaler, regionaler und nationaler Ebene. Das wirkt auch politischen und religiös motivierten Bedrohungen, mit denen das säkular ausgerichtete Bildungssystem konfrontiert ist, entgegen. 

Grundbildung - auf dem Weg ins Leben.

Unsere Prinzipien

Partnerschaft

Die lokalen Partner von NETZ stehen im Dialog mit staatlichen Bildungsbehörden. Sie machen auf Probleme aufmerksam und verbessern die Bildungssituation.

Partizipation

Die Lehrerinnen und Sozialarbieterinnen an den Schulen kommen aus dem lokalen Umfeld. Sie werden fortgebildet und fördern Kinder ihrer eigenen Gemeinde.

Empowerment

Kinder machen den Grundschulabschluss, obwohl sie nie die Aussicht darauf hatten. Diese gesellschaftliche Teilhabe stärkt sie auf ihrem weiteren Weg.

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Noch Fragen?

Anastasia Rau

Hallo, ich bin Anastasia Rau. Haben Sie Fragen zu den Schwerpunkten "Jedes Kind braucht Bildung" oder zu "Menschen haben Rechte"? Ich helfe Ihnen gerne weiter.

Häufige Fragen zu Spenden