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Zyklon "Fani"

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Der Zyklon „Fani“ fegte mit bis zu 205 Stundenkilometern über Indiens Ostküste hinweg. Als er Bangladesch erreicht, hat er sich auf 70 Stundenkilometer abgeschwächt. Von starken Niederschlägen und Flutwellen begleitet, beschädigt der Wirbelsturm Dämme, reißt Bäume aus und wirft Strommasten um. 14 Menschen sterben in Bangladesch, rund hunderttausend Hektar Ernten sind zerstört, etwa 20.000 Häuser ganz oder teilweise beschädigt. Die Küstenbezirke Satkhira, Khulna, Bagerhat, Bhola, Barguna, Patuakhali, Barishal, Noakhali sind am stärksten betroffenen. Staatliche Behörden und lokale nichtstaatliche Organisationen leisten Soforthilfe, geben Nahrungsmittel aus, stellen die medizinische Versorgung sicher. Offiziellen Angaben zufolge nahmen 1,2 Millionen Menschen Zuflucht in den 4.000 Zyklon-Schutzbauten der Küstengebiete. Das Katastrophenschutzsystem Bangladeschs zählt inzwischen zu den Besten weltweit. Durch den Wirbelsturm im Jahr 1991 waren 138.000 Menschen an der Südostküste Bangladeschs gestorben, im Jahr 2007 hatten 3.500 Menschen im Süden des Landes durch den Zyklon „Sidr“ ihr Leben verloren. 

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