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Flutsituation spitzt sich zu

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Die Überschwemmungssituation im Norden Bangladeschs verschlechtert sich aufgrund der starken Regenfälle der letzten Tage. Hunderttausende Menschen sind vom Wasser eingeschlossen, über 7000 Familien in NETZ-Projekten sind betroffen. Die starken Regenfälle und die damit einhergehenden Überflutung werden normalerweise später im Jahr erwartet. Laut meteorologischen Prognose kann sich die Flut in den nächsten 10-12 Tagen fortsetzen.
„Die Menschen befinden sich zur Zeit in einer doppelten Notlage“, berichtet Max Stille, Geschäftsführer von NETZ e.V. „Infolge der Corona-Pandemie in Bangladesch hat eine Ernährungskrise eingesetzt. Viele Menschen, besonders die, die von einem täglichen Lohn abhängig sind haben kein Einkommen mehr. Unsere Partnerorganisationen unterstützen 50.000 Menschen mit Nothilfemaßnahmen. Jetzt sind auch noch ihre Häuser überflutet.“
Viele Menschen retten sich mit ihrem Vieh auf Dämme oder aufgeschüttete Schulhöfe. Jedoch besteht die Gefahr, dass viele Menschen auf kleinem Raum zusammenkommen müssen, wodurch die Ausbreitung des Corona-Virus noch beschleunigt werden könnte. „Die Mitarbeiter*innen unserer Partnerorganisationen klären über Abstandsregeln auf und verteilen Masken, damit die Pandemie nicht auf den Schutzarealen um sich greift“, so Stille „Um die Menschen unterstützen zu können, brauchen besonders Kinder jetzt schnell Lebensmittel, das Vieh muss gegen Krankheiten geimpft werden, Familien brauchen Medikamente, Vitamine, Salzlösung.“

Foto: Frau Kulsum und ihr Sohn retten sich, ihre Ziege und ihr Kochgeschirr auf ein Bananenstaudenfloß. [Quelle: Rezaul Karim]

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