Startseite
Jetzt spenden

Linie ist mehr als 20 Kilometer lang Erste S-Bahn in Dhaka eröffnet

Bangladesch hat seine erste U-Bahn in Betrieb genommen, um die Verkehrsüberlastung in der Hauptstadt Dhaka, einer der am stärksten verstopften Städte der Welt, zu verringern. Das berichtet das Verkehrsportal „Railway Technology“. Das neue Hochbahnnetz wurde demnach weitgehend mit japanischen Entwicklungsgeldern finanziert. Die Fertigstellung der ersten U-Bahn-Linie, die als Linie 6 bekannt ist, dauerte rund sechs Jahre. Die mehr als 20 km lange Linie wird den Angaben zufolge16 Stationen anfahren. Sie wird vorerst den nördlichen Teil Dhakas mit Regierungsbüros und Krankenhäusern verbinden, teilte die staatliche Dhaka Mass Transit Company Limited (DMTCL) laut „Railway Technology“ in einer Erklärung mit.

Premierministerin, Sheikh Hasina, weihte den Fahrdienst ein, sprach von einer „Sache des Stolzes“ und erklärte, es werde auch Frauenabteile geben. Das ist beispielsweise in Indien bei Nahverkehrszügen üblich.

Die Hauptstadt Dhaka ist regelmäßig zu den Verkehrsstoßzeiten mit Staus auf den Hauptstraßen verstopft. Oft dauert es Stunden, in der Gemengelage aus Autos, CNGs, Fahrradrikschas und Bussen, voranzukommen. Es wird geschätzt, dass die neu eingeführte U-Bahn rund 60.000 Menschen pro Stunde befördern wird. Um den Verkehr in Dhaka weiter zu entlasten, soll im Dezember nächsten Jahres der zweite Abschnitt der U-Bahn von Agargaon nach Motijheel in Betrieb genommen werden. Der dritte Abschnitt von Motijheel zum Bahnhof Kamalapur wird in der nächsten Ausbauphase in Betrieb genommen, hieß es.

Mehr BeiträgeAlle Beiträge

Ihre Spende kommt an.

Alle Projekte ansehen
Jetzt spenden

Sichere SSL-Verbindung