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Wiederaufbau in Bangladesch: Ein Dach über dem Kopf vor Beginn der Regenzeit

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Rechtzeitig vor Beginn des Monsuns hat NETZ mit seinen Partnern vor Ort ein umfangreiches Wiederaufbauprojekt in Bangladesch abgeschlossen. Im August 2017 hatte eine Überschwemmung zehntausende Häuser im Norden des Landes zerstört und hunderttausende Hektar landwirtschaftlicher Fläche überschwemmt. NETZ-Geschäftsführer Peter Dietzel, der das Flutgebiet besuchte, berichtet: "Mittelständische Bauern in der Überschwemmungsregion konnten ihre Häuser selbst wieder instand setzen und ihre Landwirtschaft wieder aufnehmen. Teilweise erhielten sie auch staatliche Unterstützung. Doch die ärmsten Familien konnten einen Neustart aus eigener Kraft nicht stemmen." Deshalb unterstützte der Wetzlarer Verein NETZ, dessen Geschäftsstelle sich in der Moritz-Hensoldt-Strasse befindet, gezielt diese Menschen beim Wiederaufbau. Nach Angaben von Dietzel erhielten 7340 Familien, die ihre Einkommensgrundlage verloren hatten, Ziegen, Hühner und Saatgut. Weitere 968 Familien erhielten Hilfe für den Neubau oder die Instandsetzung zerstörter Häuser. Zudem ermöglichte der Verein die Reparatur von 32 Schulgebäuden. Der NETZ-Mitarbeiter sieht einen Zusammenhang zwischen den Naturkatastrophen und dem Klimawandel: "Die Zunahme von Wetterextremen spüren besonders die Menschen am Rand der Gesellschaft. Um künftigen Fluten vorzubeugen, unterstützen wir deshalb die Aufschüttung von Land samt Baumpflanzungen und die Trinkwasseraufbereitung im Katastrophenfall". Das Projekt wurde aus Spenden finanziert sowie Zuschüssen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Foto: Familien im Norden Bangladeschs schütten Land auf, um sich vor künftigen Fluten zu schützen. NETZ unterstützt sie mit Saatgut, Baumsetzlingen und Baumaterial für ihre neuen Häuser. Foto: Noor Ahmed Gelal / NETZ

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