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Flut in Nordbangladesch

Gruppenmitglied Frau Bangladesch Flut

Nach den Hitzewellen im Frühjahr und dem Zyklon vor einem Monat nun auch noch das: Starke Regenfälle in Nordbangladesch und den angrenzenden Bundesstaaten Indiens haben zu weiten Überschwemmungen in diesem Landesteil geführt. Insgesamt 150.000 Menschen sind betroffen. 

In den NETZ-Projekten sind 860 Familien von Wasserstau betroffen, 71 Familien mussten sogar ihre Häuser verlassen und mit ihren Kühen, Ziegen, Hühnern und Enten auf höher gelegene Straßen oder zu Nachbarn ziehen. Auch Notunterkünfte und Schulen wurden als Zufluchtsorte genutzt. 

Für Kinder besonders traurig: Der Unterricht wurde an 37 Schulen in Kurigram eingestellt. Auch 13 Anandalok Schulen und 10 staatliche Schulen, an denen NETZ arbeitet, mussten geschlossen werden, da die Straßen und teils auch Klassenzimmer überschwemmt wurden. Um die Schulbücher und Hefte zu schützen, wurden sie alle hochgelagert.  

In Gangachara wurden die Häuser von 50 Familien nach einem Dammbruch überschwemmt. In den tiefergelegenen Dörfern stehen alle Straßen weiterhin unter Wasser. Die Menschen beobachten angespannt, ob es zu weiterer Flusserosion kommt. Die NETZ-Partnerorganisationen MJSKS und JCF sind mit Booten unterwegs und unterstützen die Menschen gemeinsam mit den freiwilligen Katastrophenhelfer*innen. 

Die Gute Nachricht vom 10. Juli: Aktuell sinkt der Pegel der Flüsse.

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