Frieden machen

Newsletter Dezember 2023
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Neue NETZ-Zeitschrift zur Konflikttransformation

Liebe Freund*innen von NETZ,

Konflikte sind Teil unseres Lebens. Und doch werden sie manchmal so
groß und von Unrecht und Diskriminierung getrieben, dass sie für
Menschen existenzbedrohend sind. Was aber tun? Wie können Rechte von
Minderheitengruppen gewahrt und Menschen gestärkt werden, die kaum
Mittel haben, sich gegen Gewalt zu wehren?

In NETZ-Projekten finden Frauen, Männer und Jugendliche Antworten auf diese Fragen. Sie kennen die Konflikte in ihren Dörfern und sind nicht selten selbst betroffen. Für die neue NETZ-Zeitschrift haben die Friedens­macher*innen uns aus ihrem Leben erzählt: Wie sie durch Gespräche gegenseitiges Vertrauen schaffen. Wie sie gegenüber Behörden Rechte einfordern und Gewaltfreiheit fördern. Wie sie Menschen zusammenbringen und so einen gesamtgesellschaftlichen Prozess anstoßen: den Frieden sichern. 

In diesem Sinne wünsche ich Euch eine spannende Lektüre und im Namen des NETZ-Teams einen friedlichen Adventsbeginn,
Euer

Frieden machen: Neue NETZ-Zeitschrift mit vielen Stimmen aus Bangladesch

Friedensmacher*innen im Nordwesten Bangladeschs bringen Fälle von Menschenrechtsverletzungen an die Öffentlichkeit, unterstützen Opfer und sorgen vor allem dafür, dass es gar nicht erst zu Gewalt kommt. Sie bilden eine große zivilgesellschaftliche Initiative, in der sich nicht nur Freiwillige und Helfer*innen, sondern vor allem auch Betroffene selbst gegen Unrecht und Diskriminierung einsetzen. Die NETZ-Ausgabe beleuchtet, wie die Friedensinitiative arbeitet und bietet exklusive Stimmen der Engagierten.

Zur aktuellen NETZ-Ausgabe 2-23

Digitaler "Projektabend mit Plätzchen"

Digitales Beisammensein in der Vorweihnachtszeit mit Eindrücken zur Arbeit von NETZ in Bangladesch - am 15. Dezember um 19 Uhr.

Zur Online-Veranstaltung am 15. Dezember 2023 um 19 Uhr

Mitten aus dem Leben

Neun Menschen aus Bangladesch: Ein Landarbeiter, eine Schülerin, ein Gemeindevorsteher, eine Polizistin und eine Lehrerin setzen sich gemeinsam für den Frieden ein. Und nehmen alle Herausforderungen, die mit dieser wichtigen ehrenamtlichen Arbeit verbunden sind, gerne auf sich. Denn sie wissen, dass es sich lohnt. Für ihre Gemeinschaft und für ein gutes Miteinander. Hier erzählen sie, was sie täglich erleben - mitten aus dem Leben.

Neun Friedensmacher*innen erzählen

Die Geschichte einer Orange

Was genau ist eigentlich ein Konflikt? Wie entsteht er und was liegt dahinter? Nicht immer ist das klar. Doch Antworten auf diese Fragen zu haben, ist wesentlich, damit ein Konflikt gewaltfrei transformiert werden kann. Wir zeigen ein Beispiel in drei Schritten: Die Geschichte einer Orange, die in Streit und Zerstörung enden könnte - oder aber mit einer guten Lösung, für beide Streitenden. Wenn man vorher darüber redet.

Wie ein Konflikt entsteht - und wie man ihn transformiert

Friedensarbeit als gemeinsamer Weg

Gewalt gegen Frauen und in der Familie ist eines der drängendsten Probleme, die dem Frieden im Weg stehen. Sie kann, wie im Falle von Lokkhi, lebensgefährlich werden. Friedensmacher*innen im Ort haben ihr dabei geholfen, wieder eine Perspektive für ihr Leben zu entwickeln.

Wie Lokkhi der Gewalt entkam

„Doch, Ihr könnt etwas verändern!“

Akramul Haque ist Geschäftsführer der Nichtregierungsorganisation DASCOH, die mit ihrer Arbeit Zehntausende Menschen erreicht. Im Interview spricht er über Chancen und Herausforderungen der Friedensinitiative und die große Bedeutung von gegenseitigem Verständnis. Dieses sei auch besonders wichtig, damit die Diskriminierung indigener Gemeinschaften ein Ende finden kann.

Zum Interview mit Akramul Haque

Gemeinsam Gewalt überwinden

Landkonflikte als große Bedrohung für den gesellschaftlichen Frieden: Der Kampf um Ressourcen wie Wasser, Wälder, Wohnraum und Ackerland im Angesicht der Klimakrise und von Profitinteressen beschäftigt die Friedensinitiative häufig. Denn Gewalt ist nicht selten im Spiel und ein langer Atem nötig, um den Frieden zu sichern. Aber: Es kann funktionieren, auch mit durchaus kreativen Methoden. Eine Gruppe aus der Region Mohadevpur hat Ansätze gefunden und gibt Einblicke in ihre Arbeit.

Wie Friedensmacher*innen Landkonflikte bearbeiten

Freude am Miteinander

Vom Theaterspiel über Dialogtraffen bis zur Schulbibliothek: Die Friedensarbeit in Bangladesch ist bunt und Vielfältig. Denn es geht auch darum, Spaß am Leben und dem gesellschaftlichen Miteinander zu haben und zu schaffen. Wir haben Eindrücke aus der Friedensarbeit im Norden Bangladeschs eingefangen.

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Frieden machen

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Telefon 064 41 - 9 74 63–0
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