Da ist Bewegung drin

Oktober 2022
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Da ist Bewegung drin

Liebe Freundinnen und Freunde von NETZ,

der Herbst ist da. Doch auch wenn es nun draußen immer mehr kühl und trüb wird, bleibt die Welt in Bewegung, nicht nur angesichts der bedeutenden Themen Klima, Energieversorgung und soziale Gerechtigkeit. In den NETZ-Projekten in Bangladesch streiten Menschenrechtsverteidiger*innen weiter für die Rechte aller. Vorreiter*innen wie die Transgender-Frau Swapna machen sich besonders verdient. Andere Frauen suchen kreative Wege für ihre wirtschaftliche Unabhängigkeit, indem sie mit neuer Starhilfe kreativ ihre Existenzen aufbauen. Und hierzulande verbreiten Engagierte Appelle aus Bangladesch, um Lösungen in Sachen Klimakrise zu finden. Es ist an uns, hinzuschauen, was passiert, Inspiration und Ideen zu bekommen und schließlich zu handeln. So wie es vier junge Frauen von NETZ gemacht haben – die einmal selbst sehen wollten, wie das Leben in Bangladesch spielt und was wir alles davon lernen können.

Euer NETZ-Team

Lecker kochen und Gutes tun: "Dampf im Kessel"

Noch bis Jahresende läuft die NETZ-Aktion - jetzt mitmachen!

Vorreiterin auf dem Land

Swapna ist eine Transgender-Frau - und wird daher besonders im ländlichen Bangladesch angefeindet. Denn es gibt viele Vorurteile über und Ablehnung gegenüber Transmenschen. Obwohl diese in der südasiatischen Kultur eigentlich eine historische Bedeutung haben. Doch statt sich zurückzuziehen, kämpft Swapna offensiv für ihre Rechte - und nicht nur diese: Als Mitglied einer NETZ-Menschenrechtsgruppe setzt sie sich für die Belange vieler anderer ein, die gesellschaftlich an den Rand gedrängt sind. Sie erhebt ihre Stimme für die Menschen und wird so zur Vorreiterin für Gleichberechtigung.

Wie Swapna für die Rechte aller kämpft

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... den Einsatz einer Menschenrechtsaktivistin für zwölf Monate.

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Jede Stimme wird gehört

Ein wichtiger Teil des NETZ-Menschenrechtsansatzes ist der Austausch benachteiligter Menschen mit Behörden und lokalen Regierungsvertretern. Damit auch ihre Perspektiven und Herausforderungen sichtbar werden. Probleme können angesprochen werden und mitunter sogar gelöst - egal, ob es um einen verstopften Wasserlauf, Stipendien für Schüler oder Sozialleistungen für alleinstehende Frauen geht.

Was ist "demokratischer Dialog"?

Freude für die ganze Gemeinde

Die Starthilfe ist beim NETZ-Schwerpunkt "Ein Leben lang genug Reis" von besonderer Bedeutung. Am Anfang eines Projekts, oder wenn im Laufe neue Teilnehmerinnen aufgenommen werden, erhalten sie Unterstützung: Kühe, Ziegen oder Schafe für die Aufzucht und den Verkauf von Jungtieren. Pachtland und Saatgut für eine kleine Farm. Oder die Ausstattung für ein kleines Geschäft, in dem Tee oder Dinge des täglichen Bedarfs verkauft werden. Die Übergaben verlaufen meist feierlich und sind eine große Freude für die ganze Gemeinde. In den letzten Wochen machten viele Menschen diesen wichtigen Schritt.

Wie die Starthilfe vergeben wird (mit Bildergalerie)

Unterwegs in Sachen Austausch

Erschöpft, überladen mit den ersten Eindrücken, gespannt, und vor allem erleichtert - so waren Anna, Layla, Louise und Marie vor Kurzem in Bangladeschs Hauptstadt Dhaka angekommen. Die vier jungen Frauen sind im Rahmen einer Bildungsreise dort unterwegs und wollen mit Gleichaltrigen vor Ort ins Gespräch kommen - über die Lebensthemen, die sie gemeinsam bewegen. Inzwischen ist viel passiert: Es ging in den Nordwesten nach Dinajpur, mit Einblicken in NETZ-Projekte, Interviews mit Menschen vor Ort und den Feierlichkeiten zum großen Hindufest "Durga Puja".

Eindrücke der Bildungsreise nach Bangladesch

Dringlicher Appell an die Welt

Ende September fand erneut ein globaler Klimastreik statt. Dabei gab die mitveranstaltende Studenteninitiative „Weitblick“ in Duisburg den Menschen in Bangladesch ein Podium. Im Rahmen der Veranstaltung verlasen sie den dringlichen Appell, den Mohammad Moniruzzaman, NETZ-Programmmanager in Bangladesch, bereits zur NETZ-Mitgliederversammlung an die Menschen gerichtet hat. Der Klimaexperte sagt über seine Heimat: "Im Verhältnis gibt es so viele Menschen, die wenig haben, wenig brauchen und verbrauchen. Auch weil die extreme Armut ihnen keine andere Wahl lässt. Diese Menschen leiden am allerstärksten unter den Folgen, die die Klimakrise über die Welt bringt."

Der NETZ-Beitrag zum Klimastreik in Duisburg (mit Video)

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