Wie kann es weitergehen?

Newsletter April 2022
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Wie kann es weitergehen?

Auswege suchen und handeln

Liebe Freundinnen und Freunde von NETZ,

wie kann es weitergehen? Diese Frage ging uns wohl allen in den vergangenen Wochen immer wieder durch den Kopf. Der Krieg in der Ukraine hat vieles infrage gestellt, was bis dahin selbstverständlich war. Er bringt unsägliches Leid und bereitet große Sorgen um die Zukunft. Und das, wo wir bereits mit enormen Herausforderungen konfrontiert sind: Klimakrise, Coronapandemie und wachsende Armut, die in Bangladesch Millionen Menschen gefährdet. Wie sollen wir mit diesen Sorgen umgehen? Und was können wir selbst zu einem positiven Wandel beitragen?
Probleme verstehen, Wege zur Lösung finden und handeln - das ist seit jeher der Ansatz von NETZ. Dabei stehen Partnerschaft, Partizipation und Empowerment im Kampf gegen den Hunger und die Folgen des Klimawandels im Vordergrund. Und das gilt ebenso für die Stärkung der Zivilgesellschaft, deren Wirken gerade in humanitären und politischen Krisenzeiten von enormer Bedeutung ist. Wir freuen uns, schon bald zur Bangladesch-Tagung darüber mit Euch ins Gespräch zu kommen.

Euer NETZ-Team

Ehrenamtliche Bildungsreferentin werden

Am 26. April startet der Online-Einführungsworkshop für die entwicklungspolitische Bildungsarbeit - jetzt anmelden

NETZ warnt vor Folgen des Krieges

Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine und die Berichte über viele Todesopfer und Zerstörung erschüttern die Welt. NETZ verurteilt den Angriff, trauert um die Opfer und ist besorgt wegen der Folgen für Entwicklungsländer. Die Ukraine war bis zuletzt einer der weltweit wichtigsten Produzenten und Exporteure für Weizen. Nun ist der Handel eingeschränkt, die Preise für Grundnahrungsmittel auf den Weltmärkten steigen rapide. Doch schon geringe Schwankungen können existenzbedrohend für ganze Familien in Bangladesch sein.

Wie sich der Krieg in Europa auf Bangladesch auswirkt


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NETZ lädt zur Bangladesch-Tagung ein

Bald ist es wieder soweit: NETZ lädt alle Mitglieder, Engagierten sowie Bangladesch-Freund*innen zur Mitgliederversammlung und Bangladesch-Tagung mit dem Thema "Geht's noch? Ernährung in der Krise" ein. Wir wollen über Krisen und Auswege sprechen. Über Erfolge und Erfordernisse. Gemeinsam mit NETZ haben in Bangladesch und Indien bereits mehr als 67.000 Familien den Hunger besiegt. Doch die Klimakrise und der Krieg schaffen neue Bedrohungen. Wie wirken sie sich auf die Ernährungssituation und die soziale Ungleichheit in Südasien aus? Was können wir in dieser Situation tun? Dazu freuen wir uns auf auf spannende Gäste, auch aus Bangladesch. Anmeldungen sind noch bis Sonntag, 10. April, möglich.

Tagung und Mitgliederversammlung vom 13. bis 15. Mai in Frankfurt

Gemeinsam Lösungen suchen

Wie können wir mit Konflikten in Gemeinden umgehen? Was sind die Bedürfnisse von Betroffenen? Und wo sind Ansätze, Gewalt zu verhindern? Im Projekt Nachbarschaft in Frieden haben sich Bewohner und zivilgesellschaftliche Akteur*innen mit diesen Fragen beschäftigt und an Trainings teilgenommen, um möglichen Konflikten in ihrer Region – etwa um Land und Ressourcen – zu begegnen und Frieden in der Gemeinschaft zu wahren.

Wie Trainings für Konflikttransformation Gemeinden stärken

Durch Bildung Teilhabe stärken

NETZ unterstützt seit vielen Jahren qualitative Grundbildung für benachteiligte Mädchen und Jungen in Bangladesch, um ihnen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Für Kinder, Eltern und Dorfbewohner wird die Schule so auch zum Ort demokratischer Teilhabe. Neben der Förderung von Lehrerinnen und Lehrern ist der Einsatz von Schulsozialarbeiter*innen dabei besonders bedeutsam. Warum das so ist, zeigt die Geschichte des jungen Rifat.

Warum Rifat nicht mehr lernen durfte

Impressum

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35576 Wetzlar
Germany

V.i.S.d.P: Dr. Max Stille

Telefon 064 41 - 9 74 63–0
netz@bangladesch.org