Projektbereich 4: Katastrophenhilfe

Schnelle Hilfe während der Flut für 11 000 Menschen

Naturkatastrophen treffen Bangladesch häufig – mit weitreichenden Folgen, insbesondere für Menschen in Armut. Im Sommer 2016 hat eine verheerende Flut den Norden des Landes heimgesucht. Über 500.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen. 106 Menschen starben. NETZ leistete rasche Hilfe.

Eine verheerende Flut hat Bangladesch im Sommer 2016 heimgesucht und über 500.000 Menschen obdachlos gemacht. NETZ und Partner haben Soforthilfe geleistet.

Über 68 Tonnen Lebensmittel wurden in Dörfern der Distrikte Kurigram und Gaibandha verteilt, die durch Hochwasser abgeschnitten waren.

11.000 Menschen erhielten Reis, Linsen, Kartoffeln, Salz, Öl und Babynahrung sowie Wasserreinigungstabletten und Seife. Vor allem Kinder, schwangere und stillende Mütter, Ältere und Menschen mit Behinderung wurden versorgt. 

Hunderte Familien wurden aus den Fluten gerettet. 540 Familien, die im Regen ausharrten, erhielten Kunststoff- Planen.

Projektwirkung

Sehr gut: NETZ leistete als erste internationale Organisation Nothilfe im Flutgebiet, gezielt und effizient.

Wegweisend: In Schulen, die mit Unterstützung von NETZ gebaut und flutsicher aufgeschüttet wurden, fanden zehntausende Menschen Zuflucht. Sie brachten ihre Tiere und Wirtschaftsgüter im Wert von über 120.000 Euro in Sicherheit.

Herausfordernd: In flutgefährdeten Gebieten sollten dauerhaft Nothilfefonds zur Verfügung stehen, die von der Bevölkerung rasch eingesetzt werden können, ebenso Anlagen zur Trinkwasseraufbereitung.

Zu verbessern: Die Folgen des Klimawandels haben zur Zerstörung der Lebensgrundlage zehntausender Menschen geführt. NETZ gelang es nicht, staatliche Institutionen davon zu überzeugen, den Wiederaufbau samt Vorsorge- und Anpassungsmaßnahmen in weiteren Regionen zu unterstützen.