Stimmen zu NETZ

"Mit Erfolg und Energie"

"Ich bin sehr beeindruckt, mit welchem Erfolg und welcher Energie die Frauen in NETZ-Projekten ihre kleine Landwirtschaft führen. Vor allem, wenn man bedenkt, wie es ihnen vorher ergangen ist. Die hohe Qualität, auf die NETZ setzt, sollte langfristig fortgeführt werden. Für die Spender ist es gut zu wissen, dass das Geld dort ankommt, wo es hin soll."

Dr. Thomas Prinz, Deutscher Botschafter in Bangladesch

"Wertvolle Erfahrungen"

"Durch meinen Aufenthalt in Bangladesch und die Auseinandersetzung mit entwicklungspolitischen und gesellschaftskritischen Themen habe ich mich persönlich weiterentwickelt. Mit meinem Engagement bei NETZ kann ich diese wertvollen Erfahrungen teilen und junge Menschen anregen, global zu denken und über den Tellerrand zu blicken. Die NETZ-Projekte liegen mir am Herzen – die Teams in Bangladesch und Deutschland leisten täglich tolle, menschennahe Arbeit."

 

Lena Boeck, Promotorin der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit

"Direkt bei den Menschen in Bangladesch"

"NETZ zeigt uns seit 25 Jahren, dass Armut, Hunger und fehlende Bildung kein unabwendbares Schicksal sein müssen. Ob durch Starthilfen, Bildungsarbeit oder den Kampf für die Rechte von Armen: Mit seinen Maßnahmen setzt NETZ direkt bei den Menschen in Bangladesch an und stärkt ihre Selbsthilfekräfte. Die vielen positiven Beispiele vor Ort machen deutlich: Wer Zugang zu Wissen und ein Startkapital erhält, wer seine Rechte kennt und sich fortbilden kann, der kann sich dauerhaft aus Hunger und Hoffnungslosigkeit befreien. Ich freue mich, dass NETZ mit dieser Arbeit schon seit 20 Jahren ein wichtiger zivilgesellschaftlicher Partner des BMZ ist und danke allen Beteiligten für ihr Engagement und ihre Unterstützung."

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

"Vielfältige Projekte"

"Da ich kein eigenes Kind habe, wollte ich das dadurch gesparte Geld anderen Kindern zukommen lassen. Auf der Suche nach passenden Entwicklungsorganisationen fiel mir NETZ durch differenzierte Informationen und Berichterstattung auf. Die Konzentration auf ein Land finde ich gut, die Vielfalt der Projekte und Themen überzeugen mich. Bangladesch klingt in meinen Ohren fremd und geheimnisvoll – dass man mit verhältnismäßig wenig Geld dort eine ganze Dorfschule finanzieren kann, ist unglaublich."

Dorothea Recknagel, Pastorin und Weltklasse-Schulpartin

"Jeden Tag eine nahrhafte Mahlzeit und gesellschaftliche Mitsprache"

"Jenseits der Schlagzeilen wirft NETZ einen zweiten Blick auf die Komplexität und Widersprüche Bangladeschs, das sich in einer rasanten Veränderung befindet. Transnationale Wirtschaftsinteressen gehen mit lokalen Machtstrukturen eine unheilvolle Allianz ein - auf Kosten derer, die von Bildung und elementaren Menschenrechten ausgeschlossen sind. Neben den Kompetenten Analysen zeigt NETZ, dass Hilfe zur Selbstbestimmung möglich ist: jeden Tage eine nahrhafte Mahlzeit und gesellschaftliche Mitsprache."

Andres Veiel, Regisseur und Schriftsteller ("Black Box BRD", "Der Kick", "Wer wenn nicht wir", "Das Himbeerreich", "Beuys")

"Uns geht es so verdammt gut"

"Ich wusste nicht, was Armut und Hunger sind. Wir sehen zwar täglich Bilder im Fernsehen, in Zeitungen oder im Internet, aber im Grunde haben wir keine Ahnung. Uns geht es so verdammt gut. Für NETZ habe ich eine Dokumentation über das Projekt "Ein Leben lang genug Reis" in Bangladesch gedreht. Diese Zeit in einem Dorf im Norden hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Viele der Menschen dort kämpfen ums Überleben. Ihre Stärke und ihr Stolz haben mich sehr beeindruckt. Und sehr nachdenklich gemacht. In Bangladesch liegen Freude und Leid, Armut und Reichtum, Verzweiflung und Lebensmut sehr nah beieinander. Ein Land der Gegensätze, das mich nie loslassen wird."

Lisa Simonis, Journalistin - Hier geht es zu ihrem Dokumentarfilm

"Spende statt Geschenk: Die Win-Win-Situation"

"Spätestens seit der Erfindung des Geburtstags ist es in unseren Kulturen üblich, Jubilaren ein Geschenk zu machen. Unser heutiger Wohlstand bringt es allerdings mit sich, dass diese einfache Sache von gewissen Ängsten begleitet wird: Was ist zu dem jeweiligen Anlass wohl willkommen? Sollte das Jubiläum eine Feier rechtfertigen, gibt es für dieses Dilemma eine einfache Lösung. Lassen Sie Ihre Gäste wissen: ,Wer mir oder uns eine Freude machen möchte, darf eine Spende für die Arbeit von NETZ in Bangladesch in unsere Box stecken.‘ Denn das Wunderbare an diesem Verfahren ist, dass Sie damit nicht nur die Gemüter der Geber befriedigen, sondern zugleich reale menschliche Not lindern können. Eine schönere Art zu schenken gibt es nicht – was uns auch die Gäste bei der Feier unseres fünfzigsten Hochzeitstages bestätigt haben.“

Anneke und Jürgen Dupuis aus Alsbach-Hähnlein

"Kompetente Arbeit, enormes Wissen und Engagement"

"Seit vielen Jahren unterstützen wir mit der Selbstbesteuerungsgruppe Aktion 5% die Menschenrechtsprojekte und mit den Sternsingern unserer Kirchengemeinde die Bildungsprojekte von NETZ. Wir sind begeistert von der kompetenten Arbeit, dem enormen Wissen und dem Einsatz und Engagement aller, die bei NETZ mitarbeiten. Bei Besuchen von Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Freiwilligen konnten wir viel über Bangladesch und seine Menschen erfahren und lernen – viele Diskussionen zum Thema Entwicklungszusammenarbeit gehören ebenfalls dazu. Wir sind sehr froh, die Arbeit von NETZ unterstützen zu können und freuen uns auf viele weitere Jahre der partnerschaftlichen Zusammenarbeit."

Eva Gärtner aus Limbach-Oberfrohna unterstützt mit ihren Sternsinger-Aktionen eine WeltKlasse!-Dorfschule in Moddho Belka

"Die Gäste finden es prima, etwas Sinnvolles tun zu können"

Mit  50 Jahren hat man einen voll eingerichteten Haushalt. Viel schöner ist es, wenn die Gäste zum Geburtstag statt 'Höflichkeitsgeschenke' zu machen, in die Zukunft von Kindern in Bangladesch investieren. Sie spenden für NETZ-Schulprojekte und ich muss mich nicht fragen: Wohin mit der neuen Tischdecke, der Glasschale oder der Blumenvase? Die Gäste finden es prima etwas Sinnvolles tun zu können. Mit dem Ergebnis können über 50 Kinder in Bangladesch ein Jahr die Schule besuchen. Ein wunderbares Geburtstagsgeschenk."

Maria Decker, London

"Gemeinsam viel verändern"

"Durch den Freiwilligendienst habe ich für mein Leben gelernt. Ich bin dankbar, eine sehr intensive Zeit in Bangladesch verbracht zu haben und war unendlich fasziniert von der Gastfreundschaft der Menschen, ihrem Sinn für Gemeinschaft und ihrer Willenskraft. Ich habe mit den Menschen getanzt, gesungen, gelacht, geweint, gegessen, diskutiert und bin ihnen dabei viel näher gekommen, als ich es mir je hätte vorstellen können. Durch die vielen wunderbaren Begegnungen lernte ich viel über Bangladesch, aber auch über mich selbst und Deutschland. Seit meiner Rückkehr fühle ich immer noch eine starke Verbindung zu Bangladesch und freue mich, dass NETZ zurückgekehrten Freiwilligen so viele Möglichkeiten für weiteres Engagement bietet. Dadurch bin ich mit Menschen zusammen, die das Gleiche erlebt haben und kann meine Ideen einbringen, Fragen stellen und mich weiterhin sozial engagieren. Es macht mir sehr viel Spaß, mich in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit einzubringen und meine Eindrücke mit vielen anderen Menschen zu teilen. Die Erfahrung mit NETZ hat mir gezeigt, dass wir alle gemeinsam doch viel verändern können."

Rosa Stoll, NETZ-Freiwillige von 2012 bis 2013

"An der Seite derer, die keine Stimme haben"

"Als ich 2001 Bangladesch verließ, begann NETZ gerade, ein Büro in Dhaka aufzubauen. Als ich 2012 noch einmal in Dhaka war, hatte das Büro über 30 Mitarbeiter. Ich habe nach meinem Weggang in Kirgistan gearbeitet und war nicht mehr in Angelegenheiten von NETZ involviert. Aber ich habe aus der Ferne mit großer Bewunderung verfolgt, was NETZ in diesen Jahren aufgebaut hat, wieviel mehr Menschen die Organisation erreicht als früher – mit sehr innovativen Programmen, zum Beispiel ‚Ein Leben lang genug Reis‘. NETZ ist zu einer hochprofessionellen Organisation geworden, die bei Partnern in Deutschland, Europa und Bangladesch hohes Ansehen genießt. Aber meine Gespräche in Dhaka und der bleibende Kontakt zu meinen Freunden Peter Dietzel und Manfred Krüger haben mich überzeugt, dass NETZ noch immer von zwei Sachen geprägt ist: von dem unbedingten Bemühen, an der Seite derer zu sein, die keine Stimme haben, und von der Bereitschaft, dauernd zu lernen. Ich bewundere den Einsatz und die Leistung der NETZ-Mitarbeiter und aller, die NETZ unterstützen. Ich wünsche allen viel Kraft und die Freude, die sich von denen mitteilt, die zum ersten Mal ihre Stimme gefunden haben."

Tobias Schüth, Gründungsmitglied NETZ e.V.

„Leben in Würde für tausende Familien“

„NETZ ist ein wichtiger Partner der Europäischen Union in Bangladesch. Zusammen geben wir benachteiligten und armen Menschen Hoffnung und eröffnen ihnen Chancen. Im Rahmen unserer gemeinsamen Projekte in den Bereichen „Ein Leben lang genug Reis“ und Grundbildung stellt NETZ sicher, dass tausende Familien ein Leben in Würde führen und ihren Kindern eine echte Zukunftsperspektive bieten können. Als EU-Botschafter in Bangladesch erlebe ich persönlich, wie eng NETZ vor Ort mit lokalen Organisationen im politischen Dialog zur Stärkung der Menschenrechte und Armutsbekämpfung zusammenarbeitet. Ich ermutige alle Mitarbeiter, Freiwillige sowie Unterstützerinnen und Unterstützer von NETZ sich auch weiterhin mit und für die Menschen in Bangladesch zu engagieren.“  

William Hanna, von 2011 bis 2014 Botschafter der Europäischen Union in Bangladesch

„Bildungsprojekte von NETZ: einfach Klasse“

„Die Bildungsprojekte von NETZ sind einfach klasse. Perfekt zugeschnitten auf die Situation vor Ort werden Bildungsprojekte durchgeführt, wie wir sie uns bei Weitblick vorstellen. Bei unserer ehrenamtlichen Arbeit als Studenten macht uns die Förderung solcher Projekte und die Verbindung mit entwicklungspolitischer Bildungsarbeit besonderen Spaß! Daher freuen wir uns auf weitere gemeinsame tolle Jahre mit NETZ.“  

Daniel Sommer, Studenteninitiative Weitblick Duisburg e.V.

„Wertvolle Erfahrungen zurückgeben“

„Ein Freiwilligenjahr in Bangladesch – Nie hätte ich gedacht, dass es möglich ist, so viel Neues zu sehen und zu erleben. Dass es möglich ist, so viele interessante und herzliche Begegnungen zu machen. Dass es möglich ist, in eine anfangs so fremd erscheinende Gesellschaft und Kultur einzutauchen und irgendwo seinen Platz in ihr zu finden. Ich bin dankbar dafür, all diese wertvollen Erfahrungen machen zu können und gleichzeitig den Menschen hier etwas dafür zurückzugeben. Durch meine Arbeit, Austausch und gemeinsam Erlebtes.“  

Anna Gäßler, NETZ-Freiwillige von 2012 bis 2013

„Kampf gegen Hunger und für Gerechtigkeit in Bangladesch“

„Zehntausenden Familien gab NETZ im Jahr 2011 eine Perspektive: durch Projekte zur nachhaltigen Schaffung von Einkommen, für Grundbildung und Menschenrechte. Auch im 40. Jahr der Unabhängigkeit Bangladeschs bleibt der Zugang zu diesen Grundrechten Millionen extrem armer Familien sowie Mädchen und Frauen verwehrt. In enger Partnerschaft stärken Ain o Shalish Kendra und NETZ diese Menschen darin, sich ihrer Rechte bewusst zu werden und für ihre Einhaltung zu kämpfen. Das große Engagement und die Kreativität der Hauptamtlichen, Partner, jungen Freiwilligen und Unterstützern von NETZ beeindrucken mich sehr. Für unseren gemeinsamen Kampf gegen Hunger und für Gerechtigkeit in Bangladesch. Ich wünsche NETZ und allen Unterstützern weiterhin viel Erfolg bei dieser wichtigen Aufgabe!“

Sultana Kamal, angesehene Menschenrechtlerin in Bangladesch

"Wege zur Überwindung von Armut"

„Fasziniert, aufgewühlt und motiviert kam ich 2007 als Abiturientin von einem entwicklungspolitischen Schulaustausch in Bangladesch in mein gewohntes Umfeld zurück. Schnell war für mich klar, dass ich dieses bewundernswerte Land mit seiner reichen Kultur und den herzlichen Menschen näher erleben möchte. Während meines Freiwilligendienstes mit NETZ bewegten mich heftige Schicksale, eindrucksvolle Begegnungen und tolle Freundschaften. Ich lernte die Ursachen von Armut verstehen, wie auch Wege zur Überwindung. Die Willensstärke und der Kampfgeist der Menschen in Bangladesch beeindruckten mich sehr. Durch mein Engagement in NETZ kann ich meinen Beitrag zu ihrer Unterstützung leisten. Und die Menschen in Deutschland bekommen so einen Einblick in Bangladesch: mit all seiner Faszination, aber auch den Schwierigkeiten. Uns sind nicht die Hände gebunden – jede und jeder kann einen Beitrag leisten.“  

Regina Breg, NETZ Freiwillige im Jahr 2010

„Hunderttausenden Familien Perspektiven gegeben“

„Seit mehr als dreißig Jahren arbeiten unzählige engagierte Menschen bei NETZ hauptamtlich oder als Spender und Freiwillige für die extrem Armen in Bangladesch – besonders in Bereichen, welche die Zusammenarbeit der Regierungen nicht unmittelbar erreichen kann. In dieser Zeit hat NETZ hunderttausenden Familien Perspektiven gegeben: durch Projekte zur nachhaltigen Schaffung von Einkommen, durch Zugang zu Gesundheitsdiensten, für Frauen- und Menschenrechte. Herausragend ist die Verbesserung der Bildungssituation für Kinder aus armen Familien – als unabdingbare Voraussetzung für ein individuelles Leben in Würde und ohne Alternative für die Entwicklung des ganzen Landes. Als deutscher Botschafter in Bangladesch erlebe ich bei Besuchen im Landesbüro in Dhaka und in den unterstützten Projekten mit der extrem armen Bevölkerung die tiefe Verbundenheit der Menschen bei NETZ mit der Not der vielen am Rande der Gesellschaft Stehenden und bewundere das große Engagement, mit dem Sie alle täglich helfen, diese Not ein weiteres Stück zu lindern. Ich wünsche NETZ und allen Förderern weiterhin viel Erfolg bei dieser großen Aufgabe.“

Holger Michael, von 2009 bis 2012 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Bangladesch

„Ein Beitrag zu einer gerechteren Welt“

„Helfen, wo die Not am größten ist. Dafür haben wir uns vom Gymnasium bei St. Michael in Schwäbisch Hall entschieden und das Projekt ‚Ein Leben lang genug Reis‘ mit unserer Spende unterstützt. Die nachhaltige Förderung der Ärmsten, mit dem Ziel Selbsthilfe zu leisten, bewegte uns zu dieser Entscheidung. Mit dem gemeinsamen Einsatz von 1.300 Schülerinnen und Schülern konnten wir an unserem Weihnachtsbasar genug Geld einnehmen, um 85 der ärmsten Familien in Bangladesch eine Chance für eine bessere Zukunft zu geben – ohne Hunger! Es macht uns sehr stolz, gemeinsam so viel erreicht zu haben und damit einen kleinen Beitrag zu einer gerechteren Welt zu leisten!“

Schülersprecher des Gymnasiums bei St. Michael in Schwäbisch Hall 2012 (von links): Tabea Kirschbaum, Mario Baumann und Nina Balta.

„Den Lebensstandard grundlegend und nachhaltig verbessert“

"Verkrustete Machtstrukturen und politische Verhältnisse sowie wirtschaftliche Benachteiligung bringen Armut hervor und erhalten diese. Kommt es zu Schicksalsschlägen, wird sie lebensbedrohlich. Erst wenn sich viele Betroffene zusammen tun, bewegt sich etwas und Armutsbekämpfung gelingt dauerhaft. Oft sind diese Veränderungen anfangs kaum sichtbar und vollziehen sich in kleinen Schritten. Doch nach und nach verändern sie eine Gesellschaft, so dass auch die Ärmsten zu ihrem Recht kommen. Deshalb unterstützen wir Selbsthilfe, die über den Projektzeitraum hinaus Bestand hat. In unserem Projekt "Ein Leben lang genug Reis" verändern die Frauen ihren Lebensstandard grundlegend und nachhaltig. Doch das Projekt verändert weit mehr, als dass es die Menschen dazu befähigt, sich und ihre Familien zu ernähren. Die Kinder der Frauen werden in einem veränderten Land aufwachsen: weil ihre Mütter für ihr Überleben und ihre Rechte gekämpft haben."

Manfred Krüger, 1. Vorsitzender von NETZ Bangladesch

"Transparent und verständlich"

„Jeden Tag verkaufen Schülerinnen, Schüler und Eltern in der großen Pause selbst belegte Brötchen an die Schülerschaft und das Lehrerkollegium. Mit den Einnahmen unterstützen wir Dorfschulen im Nordwesten von Bangladesch. Wir sind froh, dass wir in NETZ eine Organisation haben, die transparent und verständlich zeigt, wie unsere Hilfe ankommt. WeltKlasse! ist ein schlüssiges Konzept, das uns einen aktiven Austausch mit Schulen in Bangladesch, aber auch mit NETZ ermöglicht. Erfahrungsberichte und Besuche von Referenten bereichern den Schulalltag unserer Jugendlichen. Im Unterricht und in der Eine-Welt-AG beschäftigen sie sich mit globalen Themen und erhalten Rückmeldung darüber, was sie ganz konkret bewirken, um für einen gerechten Ausgleich zwischen Nord und Süd zu sorgen.“

Boris Couchoud, Lehrer am Otto Hahn Gymnasium Bergisch Gladbach

"Beitrag zu einer fairen Welt"

„Exotisch und zugleich fremd erschien mir das bunte Treiben in Dhaka in den ersten Wochen meines Freiwilligendienstes in Bangladesch. Doch in den folgenden Monaten wurde mir dieses Land vertrauter. Immer wieder bewegen mich die Begegnungen mit Menschen, die oft ein hartes Schicksal ereilt, die mit Hunger, Armut und Ungerechtigkeit kämpfen und mir trotzdem so viel Herzlichkeit, Freude und Verständnis entgegnet haben. Aus Bekanntschaften wuchsen Freundschaften und mit ihnen meine Verbindungen zu Bangladesch und all den Menschen die meinen Freiwilligendienst zu einem unabdingbaren Teil meines Lebens machen. Mit dem Ziel gemeinsam mit anderen Menschen einen Beitrag zu einer fairen Welt zu leisten ging ich nach Bangladesch. Durch meinen Beitrag in Bangladesch sowie mein Engagement für NETZ in Deutschland hoffe ich, mich diesem Ziel zu nähern. Ich möchte den Menschen in Bangladesch etwas von ihrer Herzlichkeit zurückgeben und die Menschen hier in Deutschland daran Teil haben lassen.“

Felicitas Qualmann, NETZ-Freiwillige im Jahr 2010, seit 2014 stellvertetende Vorsitzende von NETZ

"Die Menschen im Mittelpunkt"

„Ich will mit Bangladesch und seinen Menschen in Verbindung bleiben – das Land, in dem ich die Hälfte meines Lebens verbracht habe und in dem ich verwurzelt bin. NETZ bietet mir eine Möglichkeit dazu. In meinen Filmen stehen die gleichen Menschen im Mittelpunkt wie bei NETZ. Im Kern meiner Filme geht es um die Zustandsbeschreibung der Gesellschaft und wie die Menschen unter diesen Bedingungen leben. Genau das berücksichtigen die NETZ-Projekte besonders. Mir liegt viel daran, dass meine Filme diese unterstützen. Zum 30. Geburtstag wünsche ich NETZ, dass noch mehr Menschen in Deutschland mit machen.“

Shaheen Dill-Riaz, Grimme-Preisträger 2010 für seinen Dokumentarfilm „Eisenfresser“

"Intensiver und lebendiger kultureller Austausch"

„Die Möglichkeit eines intensiven, lebendigen und kulturellen Austausches war bei unserer Entscheidung für die Teilnahme an WeltKlasse! maßgeblich. Die Schulkinder der Gemeinschafts-Grundschule Wichterich sind begeistert und stolz darauf, dass durch ihren Beitrag 30 Mädchen und Jungen in Bangladesch zur Grundschule gehen können. Hierfür haben sie beim Sankt-Martinsfest Selbstgebasteltes verkauft. Viele Spenden wurden am Tag der offenen Tür nach einer Bangladesch-Aktionswoche gesammelt. Gemeinsam mit NETZ ist es gelungen, die Partnerschaft mit der Uttor Kalir Khamar Dorfschule mit Leben zu füllen.“

Gabi Hilsenbeck-Fischer, Schulleiterin an der Gemeinschafts-Grundschule in Wichterich

"Zur Lösung der Probleme beitragen"

„Während meines Freiwilligendienstes in Bangladesch habe ich die vielfältigen Seiten des Landes kennen gelernt. Ich habe die Gastfreundschaft der Menschen erfahren, bin in die Farben und Düfte des Landes eingetaucht, musste aber auch die Armut vieler Menschen erleben. Dennoch konnte ich in den Gesichtern vieler Frauen und Männer deren Willen und ihre Stärke sehen, mit der sie bereit sind für ihre Familien zu kämpfen. Bildung, ein gesichertes Einkommen und eine gewaltfreie Umgebung sind dafür die wichtigsten Voraussetzungen! Durch meine Bildungsarbeit mit NETZ in Deutschland kann ich meinen Beitrag zu ihrer Unterstützung leisten. Ich bringe jungen Menschen oder interessierten Erwachsenen das Leben der Menschen in Bangladesch näher. Ihr Interesse bestätigt mich in meiner Überzeugung, dass uns die Probleme der Menschen in Bangladesch alle etwas angehen und wir zu deren Lösung etwas beitragen können.“

Corinna Brandenburger, NETZ-Freiwillige im Jahr 2009 und seit ihrer Rückkehr nach Deutschland Mitglied im „Arbeitskreis Bildung“ von NETZ

"Eine tolle Leistung"

"Liebe Aktive in Wetzlar, von Berlin aus möchte ich Euch zu Eurer tollen Aktion gratulieren. 1000 Bettlaken zu einem 1,5 km langen weißen Band zu verbinden, mit "Deine Stimme gegen Armut" zu beschriften und darauf Unterschriften zu sammeln - das ist eine tolle Leistung. Damit tragt Ihr dazu bei, zusammen mit vielen tausend Menschen in 72 Ländern deutlich zu machen, dass wir die extreme Armut von hunderten Millionen Menschen nicht hinnehmen wollen."

Herbert Grönemeyer gratuliert 2005 zur NETZ-Aktion "Weißes Band" in Wetzlar

"Für Schutz und Selbstbestimmung"

"Die Not der Mädchen und jungen Frauen in Bangladesch ist erschreckend. Gerade ihre Situation ist mir ein Anliegen. Ausbildung und Aufklärung bedeuten Schutz vor Kinder-Ehen und ermöglichen Selbstbestimmung. Ein Aufbruch, für den ich gerne Projekt-Patin bin. Bitte unterstützen auch Sie die Mädchen in Bangladesch!"

Nia Künzer schoss im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2003 das Golden Goal für Deutschland gegen Schweden. 2011 wurde  sie mit dem Walter-Scheel-Preis für Engagement in der Entwicklungszusammenarbeit ausgezeichnet, unter anderem für ihr Engagement mit NETZ für die Schulbildung von Mädchen in Bangladesch und gegen die Verheiratung von Minderjährigen.

"Was Ihr macht, ist wichtiger"

"Klar, das mit dem Preis für die Berliner Compagnie hat uns sehr gefreut. Aber gegenüber dem, was wir machen - und wofür wir Applaus bekommen - ist das, was Ihr macht, wichtiger. Ich bin davon fest überzeugt. Keine Koketterie."

Regisseurin und Schauspielerin Helma Fries nach der Auszeichnung der 'Berliner Compagnie' mit dem Nationalen Aachener Friedenspreis

„Spenden werden sinnvoll eingesetzt“

„Immer wieder betreue ich in unserer Gemeinde Eltern, die ihr Kind zur Taufe anmelden. Gemeinsam bereiten wir die Tauffeier vor und spüren, wie dankbar wir für das uns geschenkte Glück in diesen Kindern sind. Das Bedürfnis, dieses Glück mit anderen zu teilen, zeigt sich meist bei der Taufe. Einen ganz sichtbaren Ausdruck findet es dann, wenn die Spenden, die an diesem Tag im Gottesdienst zusammen kommen, weitergegeben werden an Mütter, die sich über ihre Kinder freuen, aber in der Sorge leben, wie sie diese ernähren und großziehen sollen. Die nachhaltige Hilfe die ihnen hierbei die Aufnahme in das NETZ Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ bietet, überzeugt oft die Eltern. Sie sind froh, mit ihrer Spende an eine andere Familie, die sie gar nicht kennen, in Freude mit ihnen verbunden zu sein. Dabei hilft uns auch sehr, dass wir wissen: Das Geld kommt an! Es wird sinnvoll eingesetzt! Mindestens einmal im Jahr feiern wir in der Gemeinde den Tag der Hoffnung, informieren uns über die von NETZ unterstützen Projekte und sehen die fröhlichen Gesichter, wo die Hilfe zur Selbsthilfe an kam. Da kommt die Freude wieder zurück.“  

Gabriele Medam ist Lehrerin und Mitglied in der Bangladesch Gruppe in Tübingen Hirschau.

"Für Selbstbestimmung und Menschenwürde"

„Unsere Kirchengemeinde Heilig Kreuz macht gerne bei ‚WeltKlasse!‘ mit und unterstützt mit verschiedenen Aktionen, insbesondere unserer Sternsinger-Aktion, den Schulunterricht für Kinder aus den ärmsten Familien. Bildung ist die beste Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und menschenwürdiges Leben. Und durch den Austausch mit den Schülerinnen und Schülern der Partnerschule erhalten wir viel zurück.“

Johannes Ulrich Böhm, Sprecher des Bangladesch-Kreises der Katholischen Kirchengemeinde Hl. Kreuz Birkenfeld, Neuenbürg, Straubenhardt und Engelsbrand

„Für Hoffnung, Würde und Zukunft“

„Bei meiner entwicklungspolitischen Reise mit NETZ durch Bangladesch haben meine Schülerinnen und ich die bittere materielle Armut gesehen. Die Projekte von NETZ gegen den Hunger sowie für Bildung, Frauen- und Menschenrechte geben den Menschen Hoffnung, Würde und Zukunft. Eine kleine Hilfe in einem kleinen Land, doch mit großartiger Wirkung und großer Nachhaltigkeit. Investitionen in Bildung und Menschenwürde bringen langfristig die größten Renditen – für die Menschen und das Land. In Deutschland berichten wir über die Probleme und Erfolge in Bangladesch und zeigen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, dass jeder etwas tun kann.“

Klaus Dorbath, Lehrer an der Edith-Stein-Schule, Ravensburg

Kontakt

Dagmar Schwarze-Fiedler

Dialog mit Spenderinnen und Spendern
schwarze-fiedler@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 0 64 41 - 9 74 63-10

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