Freiwilligen-Tagebücher

Weit über 100 junge Frauen und Männer sind mit NETZ nach Bangladesch ausgereist, um dort einen Freiwilligendienst zu machen. Hier stellen wir sie vor. Ein Jahr in Bangladesch ist mehr als nur eine neue Erfahrung. Neue Freundschaften entstehen, es gibt Einblicke in eine bis dahin oft kaum bekannte Kultur. In Tagebüchern berichten die Freiwilligen von ihrem Leben in Bangladesch: farbenfrohe Feste und ungewohnt scharfes Essen gehören ebenso dazu wie die der abendliche Plausch an der Teebude mit Dorfbewohnern, die Hocktoilette oder Spinnen an der Zimmerwand. Es sind amüsante, ergreifende und nachdenklich machende Berichte und Anekdoten. Im Archiv sind die Tagebucheinträge nach Freiwilligengruppen und Jahrgängen geordnet.

Tagebücher 2015/2016

 

„Nach dem Studium verspürte ich den Drang, einige Zeit im Ausland zu verbringen. Ich wollte Vertrautes gegen Fremdes eintauschen mit dem Ziel, ein Land nicht nur zu bereisen, sondern mit den Menschen zu leben und zu lernen. NETZ gibt mir diese Chance mit einem Freiwilligendienst in Bangladesch, einem Land, das auf meiner persönlichen Landkarte bislang eigentlich keine Rolle gespielt hat – und genau deshalb reizvoll ist. Ich bin gespannt auf die Begegnungen, die Erlebnisse und die Erkenntnisse, die Bangladesch für mich bereithält.“

Philip Paulukat ist 23 Jahre alt und hat Journalistik in Bremen studiert. In Kurigram ist er bei der Netz-Partnerorganisation Mahideb Jubo Samaj Kallayan Somity im Bereich Grundsicherung tätig.

Während meines Praktikums bei NETZ in Wetzlar habe ich bereits interessante Einblicke in die Arbeit der Organisation erlangt. Jetzt möchte ich mir gerne selbst ein Bild von den Projekten in Bangladesch machen. Ich bin gespannt auf die Erfahrungsschätze der vor Ort engagierten Menschen und freue mich darauf, in die bengalische Kultur einzutauchen und von ihr zu lernen.

Amadea Schindler ist 25 Jahre alt und hat Lateinamerika-Studien in Eichstätt studiert. Nach Praktika bei der Christlichen Initiative Romero und NETZ unterstützt sie nun die Partnerorganisation Research Initiatives, Bangladesh im Bereich Menschenrechte.

Ich erhoffe mir von meinem Freiwilligendienst in Bangladesch Antworten auf meine vielen Fragen: Wie leben Menschen in anderen Kulturen? Wie kann ich mich in diese Lebensweisen einfinden? Und schließlich ebenso wichtig: Wofür reise ich in diese Region? Ich wünsche mir Erkenntnisse und Erinnerungen, die mich noch lange an Bangladesch, seine Menschen und seine Kultur erinnern werden.

Lena Boeck ist 19 Jahre alt, stammt aus Kirchen/Sieg und hat in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. In Bangladesch ist sie bei der Partnerorganisation Ashrai in Joypurhat im Grundbildungsbereich tätig.

Immer wenn ich eine Weltkarte in der Hand hielt, fiel mir auf, wie wenig ich bisher eigentlich gesehen habe. Schon lange lockt mich das Fernweh. Ich freue mich darauf, während meines Freiwilligendienstes in Bangladesch dieses für mich so unbekannte Land entdecken zu dürfen und an Begegnungen, Herausforderungen oder kleinen Abenteuern zu wachsen. Ich bin gespannt, inwiefern ich gewohnte Ansichten und Gewohnheiten hinterfrage und mich dies bereichern wird.“ 

Marie Kanzleiter ist 18 Jahre alt, kommt aus Ostelsheim bei Stuttgart und hat im Sommer 2015 ihr Abitur abgelegt. Sie ist in Rangpur im Norden Bangladeschs bei der NETZ-Partnerorganisation Jagorani Chakra Foundation im Bereich Grundbildung tätig.

Tagebücher 2014/2015

 

"Schon immer haben mich fremde Sprachen und Menschen begeistert. Deswegen freue mich sehr auf mein Freiwilligenjahr in Bangladesch. Ich erhoffe mir viele neue Erfahrungen, die mein einseitiges Bild von der Welt erweitern. Wie erleben Menschen in Bangladesch die Globalisierung, den Klimawandel, das Verhältnis zwischen Arm und Reich? Während meines Aufenthalts möchte ich nach Antworten suchen und aus einem neuen Blickpunkt neue Fragen finden."

Emilia Henkel ist 19 Jahre alt, kommt aus Altenbergen in Thüringen und hat im Sommer 2014 ihr Abitur abgelegt. Im Nordwesten von Bangladesch ist sie bei der NETZ-Partnerorganisation Ashrai im Grundbildungsbereich tätig.

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"Während meines Studiums habe ich mich mit unterschiedlichen Kulturen, Weltanschauungen und Glaubensfragen beschäftigt. Der entwicklungspolitische Freiwilligendienst ist für mich eine Chance, verschiedene Lebenswelten in Bangladesch kennenzulernen, in einen persönlichen Austausch mit den Menschen dort zu treten und gleichzeitig zu erfahren, wie eine lokale Menschenrechtsorganisation arbeitet."

Elisabeth Olfermann ist 23 Jahre alt und hat Volkskunde/Kulturgeschichte und Religionswissenschaft in Jena und Jyväskylä/Finnland studiert. In Sayedpur unterstützt sie die NETZ-Partnerorganisation Research Initiatives, Bangladesh bei der Menschenrechtsarbeit.

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"Schon früh habe ich gemerkt, dass ich nach dem Abitur nicht direkt studieren möchte. Der Freiwilligendienst mit NETZ in Bangladesch gibt mir die Möglichkeit, den Bildungsweg in eine andere Richtung zu lenken, dass ich ein Land in allen seinen Facetten kennenlerne, das noch nicht vom Tourismus überfüllt ist. Ich bin sehr glücklich, dass ich eine solche Chance bekomme. In Bangladesch möchte ich in eine für mich noch fremde, spannende Kultur eintauchen und mich gleichzeitig sozial engagieren - ein Jahr lang ein ganz anderes Leben führen und wichtige Erfahrungen sammeln, die mir niemand mehr nehmen kann."

Paul Stender hat 2014 in Bielefeld sein Abitur gemacht. Der 19-Jährige interessiert sich für globale Zusammenhänge wie Ungleichverteilung und die daraus resultierende Armut in Entwicklungsländern. Als Freiwilliger ist er bei der NETZ-Partnerorganisation Jagorani Chakra Foundation in Rangpur im Grundbildungsbereich tätig.

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"Ein NETZ-Mitarbeiter sagte einmal zu mir: In Deutschland ist man es gewohnt, mit viel zu leben. Aber in Bangladesch lernt man, auch mit wenig zu leben. Diese Aussage fasst den Grund zusammen, warum ich ein Jahr in diesem Land verbringen will: Die Welt von einer anderen Seite kennenlernen und die gewohnte Denkweise zu hinterfragen. Ich freue mich auf ein Jahr voller Herausforderungen und neuen, wertvollen Erfahrungen."

Quirin Hacker hat 2014 in München sein Abitur abgeschlossen. Der 18-Jährige ist bei der die NETZ-Partnerorganisation Mahideb Jubo Samaj Kallayan Somity in Kurigram im Bereich Grundbildung eingesetzt.

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"Nach dem Studium und vor dem Berufsalltag möchte ich ein Jahr in einem außereuropäischen Land verbringen. Mein Ziel ist es, die Menschen Bangladeschs und ihre Kultur zu erleben und kennenzulernen, ihre Sprache zu lernen und mich dabei persönlich weiterzuentwickeln. Ich hoffe, dass ich im Grundbildungsprogramm von NETZ mein Wissen aus dem Studium nutzen und von den bengalischen Lehrerinnen und Lehrern lernen kann. Der interkulturelle Austausch soll mein fachliches Wissen bereichern."

Die Hamburgerin Maike Lüssenhop ist 26 Jahre alt und hat im November 2013 ihren Master of Education in den Fächern Mathematik, Geographie und Englisch an den Universitäten Hamburg und Bergen/Norwegen abgeschlossen. Sie ist im Grundbildungsbereich bei der NETZ-Partnerorganisation Gana Unnayan Kendra in Gaibandha tätig.

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"Mein Vater kommt aus Bangladesch - neben dem Freiwilligendienst möchte ich deshalb in den kommenden zwölf Monaten auch meine ,Wurzeln' erkunden. Nicht nur familiär kam ich bisher mit dem faszinierenden Land Bangladesch in Berührung. Der Politik- und Geographieunterricht in der Schule eröffneten mir weitere Seiten des Landes. Umso engagierter und motivierter schaue ich auf das kommende Jahr und hoffe, dass ich viele Erfahrungen machen und dadurch Inspiration für die Zukunft bekommen werde."

Mohammed Minar Quayim ist 18 Jahre alt und schloss im Sommer 2014 sein Abitur in Berlin ab. Er unterstützt die NETZ-Partnerorganisation Gana Unnayan Kendra in Nilpharmari im Grundbildungsbereich.

Tagebuch 2013/2014

„Nach dem Studium wollte ich unbedingt Erfahrungen im Ausland sammeln. Der Freiwilligendienst in Bangladesch bietet mir die einmalige Chance in eine völlig neue Welt einzutauchen und viel zu lernen: über mich selbst, über die Praxis entwicklungspolitischer Arbeit und über eine faszinierende Kultur.“

Benjamin Kühne ist 30 Jahre alt und hat von 2005 bis 2012 an der Justus-Liebig Universität in Gießen Politikwissenschaft, Neuere Geschichte und Geographie studiert. Im Anschluss hat er ein 11-monatiges Praktikum in der Geschäftsstelle von NETZ absolviert. Er wird Research Initiatives, Bangladesh in der Menschenrechtsarbeit unterstützen.

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Tagebücher 2012/2013

"Das Bewusstsein für die „Eine Welt“ stärken – mein eigenes und auch das meiner Mitmenschen. Erfahren, wie Menschen, die in einem anderen Kulturraum aufwachsen, denken, handeln, fühlen. Mein Denken, Handeln und Fühlen erklären. Im Dialog feststellen, dass wir Menschen zwar alle verschieden sind, letztendlich aber alle zusammengehören. Dadurch erkennen, wie wichtig internationale Zusammenarbeit ist. Das ist es, was ich mir von meinem Freiwilligendienst in Bangladesch erhoffe."

Anna Gäßler, Abiturientin aus Pfinztal, hat mehrere Jahre ehrenamtlich im CVJM Berghausen mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Ab dem Sommer 2012 wird die 18-jährige für ein Jahr im Grundbildungsbereich der NETZ-Partnerorganisation Gana Unnayan Kendra mitwirken.

Hier geht's zum Tagebuch von Anna Gäßler.

"Schon früh war mir klar, dass ich nach meinem Abitur nicht direkt studieren will, sondern erst einmal ein Jahr ins Ausland will. Der Freiwilligendienst mit NETZ in Bangladesch ist für mich eine einmalige Chance vor dem Studium ein Land kennenzulernen, in das man sonst vielleicht nicht reisen würde. Ich möchte in Bangladesch in eine für mich noch fremde, spannende Kultur eintauchen und mich gleichzeitig sozial engagieren – ein Jahr ein ganz anderes Leben führen und wichtige Erfahrungen sammeln. Ich freue mich darauf die Arbeit einer NGO in der Entwicklungszusammenarbeit kennenzulernen und auf viele faszinierende Begegnungen."

Moritz Goldbeck hat 2012 in Ulm sein Abitur gemacht. Er interessiert sich stark für globale Zusammenhänge von Ungleichverteilung und die daraus resultierende Armut in Entwicklungsländern. Er wird als Freiwilliger in der NETZ-Partnerorganisation MJSKS im Grundbildungssektor arbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Moritz Goldbeck.

"Menschen in ihren verschiedenen Wirklichkeiten zu erleben hat mich schon immer fasziniert. Durch meinen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst bietet sich mir die einzigartige Möglichkeit, dies auch in Südasien zu tun und damit einen Einblick in die facettenreiche Realität der Menschen in Bangladesch zu bekommen: Freuden und Probleme zu teilen und von einander zu lernen."

Michelle Peña Nelz ist 29 Jahre alt und hat Rechtswissenschaften sowie „Governance and Public Policy“ in Bonn und Passau studiert. Vor ihrer Ausreise nach Bangladesch hat sie zwei Jahre für den Evangelischen Entwicklungsdienst e.V. gearbeitet.

Hier geht's zum Tagebuch von Michelle Peña Nelz.

"Da mein Vater aus Bangladesch kommt fühle ich schon immer eine tiefe Verbundenheit mit dem Land und den Menschen Bangladeschs. Daher erhoffe ich mir durch Begegnungen und Erfahrungen meine ‚zweite Heimat’ ergründen und viele Inspirationen für die Zukunft mit nach Hause nehmen zu können."

Denis Siraj ist 19 Jahre alt und hat im Sommer 2012 sein Abitur in Dortmund absolviert. Im Nordwesten des Landes wird er bei der NETZ-Partnerorganisation Ashrai im Grundbildungsbereich tätig sein.

Hier geht's zum Tagebuch von Denis Siraj.

"Seitdem ich im Herbst 2009 mit einer Gruppe meiner Schule und NETZ im Rahmen des entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms (ENSA) des deutschen Entwicklungsministeriums die Möglichkeit hatte, nach Bangladesch reisen zu dürfen, steht für mich fest, dass ich dieses beeindruckende Land besser kennen und verstehen lernen möchte. Ich freue mich auf den kulturellen und persönlichen Austausch mit den Menschen dort und darauf, von und mit ihnen zu lernen. Mich mit allem, was dazu gehört, auf das Leben in Bangladesch einzulassen und persönlich einen kleinen Beitrag zu einer toleranten und fairen Welt zu leisten ist für mich Herzenssache."

Rosa Stoll ist 19 Jahre alt, kommt aus Tönisvorst und hat im Sommer 2012 dort ihr Abitur abgelegt. Während ihrer Schulzeit engagierte sie sich ehrenamtlich in der Evangelischen Kirchengemeinde. Im Norden Bangladesch wird sie nun für ein Jahr die NETZ-Partnerorganisation Jagorani Chakra Foundation im Bildungsbereich unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Rosa Stoll.

"Seit Anfang des Jahres steigt die Anspannung: ich kann es kaum erwarten endlich loszulegen! Länder mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit interessieren mich schon lange, allerdings hat Bangladesch einen besonderen Reiz. Der Freiwilligendienst ist für mich der perfekte Einblick in die Entwicklungszusammenarbeit und die Kultur Südasiens."

Der 20-jährige Felix Berger hat im Sommer sein Abitur in Heidelberg abgelegt. Er war Mitglied im örtlichen „Model United Nations“-Programm und nahm an mehreren Konferenzen teil. Er unterstützt die NETZ-Partnerorganisation Sabalamby Unnayan Samity im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten.

Tagebücher 2011/2012

„Während meines Studiums habe ich mich bereits mit Problemen von Entwicklungsländern befasst, doch Lösungsansätze wurden hier meist nur in der Theorie thematisiert. Wie eine lokale Organisation die Probleme eines Landes dann praktisch angehen kann, möchte ich in Bangladesch verfolgen. Ich möchte in die Kultur eintauchen, mich mit Bangladeschis austauschen und meinen Horizont erweitern.“

Katharina Boldt ist 23 Jahre und hat im Sommer 2011 ihren Bachelor in Sozialwissenschaften in Marburg abgeschlossen. Während ihres Studiums hat sie sich bei einer Studenteninitiative engagiert, die sich für mehr Bildung in Entwicklungsländern einsetzt. In Bangladesch wird sie ein Jahr lang bei Sabalamby Unnayan Samity im Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ mitarbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Katharina Boldt.

„'Die Armut bringt uns in die engste Berührung mit dem Leben und der Welt; denn als Reicher leben heißt, meistens durch Stellvertreter leben und infolgedessen in einer Welt von geringerer Wirklichkeit.' (Rabindranath Tagore, bengalischer Dichter, 1861 – 1941). Die Wirklichkeit kennen- und verstehen lernen, für uns selbstverständliches mehr schätzen, Verzicht üben und einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten, ist was ich mir von meinem Freiwilligenjahr in Bangladesch erhoffe.“

Stefanie Eicke hat Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Augsburg und Turin studiert. Erste Berufserfahrung konnte die 28-jährige u.a. als freie Mitarbeiterin im International Training Centre der Internationalen Arbeitsorganisation in Turin sammeln. Als Freiwillige in Bangladesch unterstützt sie für ein Jahr die Arbeit von Ashrai im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten und indigene Minderheiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Stefanie Eicke.

„Wie können die ärmsten Menschen die glücklichsten sein? Wie kann eines der fruchtbarsten Länder der Welt mit großem Hunger kämpfen? Was macht uns satt, vielleicht übersatt und stillt den westlichen Hunger nach Glück und Zufriedenheit doch nicht? Ich freue mich auf ein Jahr voller neuer Erfahrungen, voller Herausforderungen, Erfolge und Ernüchterungen – auf das Lernen, auf ein Land, das auf eine andere Weise so reich und gegensätzlich zu meiner Heimat ist, und darauf gelassener nach Hause zurückzukehren. Kurzum: ich freue mich auf Bangladesh.“

Franziska Hain ist 26 Jahre alt und stammt aus Dillenburg. Sie hat Mikrosystem- und Elektrotechnik an der technischen Hochschule Mittelhessen studiert und unterstützt in Bangladesch Gana Unnayan Kendra im Grundbildungsbereich.

Hier geht's zum Tagebuch von Franziska Hain.

„Bangladesch jenseits mir bekannter Vorurteile kennenzulernen, eine Kultur zu erleben die mir nicht bekannt aber dennoch nicht fremd erscheint, Menschen zu begegnen die mich verändern werden und daraus Inspiration für die Zukunft zu schöpfen, das ist mein Wunsch für mein Jahr in Bangladesch.“

Shirin Sadeghi ist 28 Jahre alt und studierte Orientalistik, Soziologie und Geographie in Bamberg. Ihre Wurzeln hat sie in Österreich. Erste Berufserfahrung sammelte sie in Stadtentwicklungsprojekten. Nun geht sie für ein Jahr nach Bangladesch, um bei Jagorani Chakra Foundation im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten mitzuwirken.

Hier geht's zum Tagebuch von Shirin Sadeghi.

„Dass ich nach der Schule einen Freiwilligendienst leisten möchte, stand für mich schon lange fest. Jetzt freue ich mich darauf, ein Jahr lang die Möglichkeit zu haben Bangladesch zum einem als Entwicklungsland und zum anderen auch mit all seinen Facetten zu entdecken. Ich freue mich auf interessante Menschen und eine faszinierende Kultur sowie darauf, die Arbeit einer lokalen NGO unterstützen zu können und somit globale Strukturen und Probleme besser und aus anderen Blickwinkeln zu verstehen.“

Jana Schubert ist 18 Jahre alt und hat im Sommer 2011 in Regensburg ihr Abitur abgelegt. Während ihrer Schulzeit engagierte sie sich in der Schülervertretung und wird nun in Bangladesch für ein Jahr die Bildungsprojekte von Udayan Swabolombee Sangstha unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Jana Schubert.

„Die Kultur Südasiens und die Herzlichkeit vieler Menschen dieser Region faszinieren mich. Ich möchte deshalb auch die Lebenswelten in Bangladesch näher ergründen. Ich bin gespannt auf eine vergleichsweise junge Nation mit einer dennoch komplexen und sehr alten Geschichte und vor allem: einem starken Bewusstsein der eigenen Identität. Über 160 Millionen Menschen leben im östlichen Teil Bengalens. Sie bilden ein vitales Nationenkonstrukt, das genau wie andere postkoloniale Staaten den Herausforderungen der Moderne begegnen muss. Durch meinen Beitrag erhoffe ich mir zugleich einen Einblick in diesen Prozess zu erhalten.“

Sven Wagner ist 26 Jahre alt und kommt aus Unterbreizbach. Nach seiner Ausbildung zum Verleger hat er in Berlin Südasienwissenschaften und Geschichte studiert. Seitdem ist er als freier Journalist tätig. In Bangladesch wird er bei der NETZ-Partnerorganisation Mahideb Jubo Samaj Kallayan Samity im Projekt „Ein Leben lang genug Reis“ arbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Sven Wagner.

Tagebücher 2010/2011

"Seit ich im Herbst 2009 ein Praktikum in der Geschäftsstelle von NETZ gemacht habe, ist für mich klar, dass ich Bangladesch mit seinen herzlichen Bewohnern, seiner mir so fremden Kultur und seinen wunderschönen Landschaften, aber auch mit all dem tagtäglichen Leid und den Problemen näher kennen lernen möchte. Von der Qualität der von NETZ unterstützen Projekte bin ich überzeugt und bin froh darüber, zu ihrer Durchführung beitragen zu können."

Der 28-jährige Kai Fritze hat Politikwissenschaft und Philosophie an den Universitäten von Oldenburg und Mailand studiert. Nach Praktika beim Greenpeace Magazin, NETZ und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik wird er bei der Jagorani Chakra Foundation im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten mitarbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Kai Fritze.

"'Es macht die Wüste schön', sagte der kleine Prinz, ‚dass sie irgendwo einen Brunnen birgt.' Was bedeutet Bangladesch für mich? Zu wissen, dass ich ein kleines Land - und liegt es noch so weit von der Heimat entfernt - kennenlernen darf, lässt die Welt für mich ein bisschen wirklicher erscheinen. Ich möchte Bangladesch nicht nur aus den Nachrichten, sondern selbst als ein Land mit verschiedensten Kulturen und Menschen erleben. Um es letztendlich mit ganz persönlichen Erfahrungen und Eindrücken zu assoziieren."

Die 19-jährige Dresdnerin Bianca Andersch hat im Juni 2010 ihr Abitur abgelegt. Während Ihrer Freizeit engagiert sie sich ehrenamtlich für eine Austauschorganisation. In Bangladesch wird sie die Arbeit von Udayan Swabolombee Sangstha im Bildungsbereich unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Bianca Andersch.

"Ich freue mich sehr darauf, ein Jahr lang miterleben zu dürfen, wie eine bangladeschische Menschenrechtsorganisation arbeitet. Lernen wo Chancen und Grenzen liegen, Bedürfnisse sehen und verstehen, und Teil eines Austausches werden."

Insa Bloem, 25 Jahre alt, hat nach ihrem Abitur einen 6-monatigen Freiwilligendienst in Südindien geleistet und studiert seit drei Jahren Indologie und Soziologie an der Universität Hamburg. In Bangladesch wird sie nun einen Beitrag zu der Menschenrechtsarbeit von Ain o Salish Kendra leisten.

Hier geht's zum Tagebuch von Insa Bloem.

"Da ich mich bereits in Hamburg bei einem bengalischen Verein intensiv mit Bangladesch auseinandersetzen konnte, war für mich klar, dass ich mein im Studium vorgesehenes Auslandssemester in Bangladesch ableisten möchte. Bei NETZ habe ich die Möglichkeit gefunden auf interessante Art und Weise dem Land und Leuten näher zu kommen, sowie auch Studieninhalte in der praktischen Anwendung auszuprobieren."

Jana Fahrig ist 24 Jahre alt und studiert an der Universität Hamburg Sprachen und Kulturen Indiens und Soziologie. In Bangladesch unterstützt sie die Arbeit von Polli Sree im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten und indigene Minderheiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Jana Fahrig.

"Meiner Meinung nach ist es schwierig, sich aus seiner eigenen Realität hinauszudenken und emotional für das Leben anderer Menschen zu öffnen, deren Alltag sich oft komplett von dem eigenen unterscheidet. NETZ gibt mir die Chance, in solch ein grundsätzlich anderes Leben einzutauchen. Ein Jahr in Bangladesch, um dort die Menschen, Religionen und Sprache kennenzulernen - und so meinen Erfahrungsschatz und mein Verständnis für eine ganz andere Welt zu erweitern."

Die Erfurterin Rosa Hopp ist 18 Jahre alt und hat im Sommer ihr Abitur abgelegt. In Bangladesch wird sie nun für ein Jahr die Arbeit von Ashrai im Bereich Grundbildung unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Rosa Hopp.

"Ich freue mich darauf, mit den Menschen in Bangladesch in Kontakt zu treten und eine andere Lebenswirklichkeit mit ihren positiven wie negativen Seiten kennen zu lernen. Ich sehe es als Privileg an, den gewohnten Arbeitsalltag zu verlassen und meine Zeit in etwas anderes als Geldverdienen und eigennützige Ziele stecken zu können. Dabei hoffe ich, meinen Beitrag zur Unterstützung der Projekte zu leisten und dabei selbst möglichst viel zu lernen."

Lukas Jednicki ist 28 Jahre alt, von Beruf Dolmetscher/Übersetzer und Musiker. Darüber hinaus ist er in mehreren Vereinen ehrenamtlich tätig. Er unterstützt Gana Unnayan Kendra im Grundbildungsbereich an Schulen im Gaibandha-Distrikt und arbeitet an einem Musikprojekt zur traditionellen bangladeschischen Musik.

Hier geht's zum Tagebuch von Lukas Jednicki.

"Durch NETZ habe ich die Möglichkeit, aktiv an der Umsetzung von sozialer Gerechtigkeit mitzuwirken - dort wo es am nötigsten scheint. Soziales Engagement ist mir sehr wichtig und ich finde es gut, dass Jugendlichen wie mir die Chance gegeben wird, einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst im Ausland zu machen. Ich freue mich darauf in eine fremde Kultur einzutauchen und hoffe, dass ich einen Beitrag zur Arbeit meiner Partnerorganisation leisten kann."

Anna-Lena Meiners ist 19 Jahre alt und hat im Juni 2010 ihr Abitur in Lohne abgelegt. Einen Großteil ihrer Freizeit engagiert sie sich am örtlichen Freilichttheater. In Bangladesch wird sie hauptsächlich in Bildungsprojekten von Sabalamby Unnayan Samity mitarbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Anna-Lena Meiners.

Tagebücher 2009/2010

„Ich möchte mich gesellschaftlich engagieren und gemeinsam mit anderen Menschen zu einer fairen Welt beitragen. Ich wünsche mir, dass sich mein Verständnis und mein Erfahrungsschatz durch das Leben in einer fremden Kultur erweitern. Darum zieht es mich nach Bangladesch.“

Felicitas Qualmann, 18 Jahre, hat gerade ihr Abitur in Ribnitz-Damgarten an der Ostsee abgelegt. Sie engagiert sich im „Alternativen Jugendzentrum KiTa e.V. und in der Grünen Jugend. In Bangladesch leistet sie nun einen Beitrag zur Bildungsarbeit von Sabalamby Unnayan Samity.

 

 

„‘Eine Weisheit sagt, dass Menschen denen wir begegnen, uns verändern, und manchmal verändern sie uns so sehr, dass wir danach nicht mehr dieselben sind ...‘, schreibt Yann Martel in seinem Buch Schiffbruch mit Tiger. Ich freue mich sehr darauf, mich mit den Menschen in Bangladesch auszutauschen, Gemeinsamkeiten und Unterschiede in unseren Lebensweisen, Gedanken und Gefühlen zu finden, und – nach einem Jahr – etwas von Ihnen mitzunehmen, während ein Teil von mir bei ihnen bleibt.“

Die 27-jährige Christine Bappert hat im Februar 2009 ihr Magisterstudium der Sportwissenschaft und Psychologie an der Universität Heidelberg abgeschlossen. In Bangladesch wird sie die Arbeit von Gana Unnayan Kendra im Bildungsbereich unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Christine Bappert.

„Ich engagiere mich in Bangladesch, weil ich die Begegnung und den Austausch mit Menschen einer anderen Kultur suche. Es bereitet Freude, an einem Projekt teilzunehmen, das dazu dient, nachhaltige Verbesserungen im sozialen Umfeld armer Menschen in Gang zu setzen. Ich bin überzeugt, dass es wichtig ist, neue und auch fantasievolle Lösungen für eine bessere Welt zu entwickeln und umzusetzen.“

Jakob Braun ist 27 Jahre alt, hat Politische Wissenschaften mit Schwerpunkt Internationale Zusammenarbeit studiert und sich während seines Studiums mit sozialen Aufgabestellungen und Strategien beschäftigt, die zur Überwindung von Armut und Unrecht beitragen können. Nach einem mehrmonatigem Aufenthalt in Indien wird er nun die Arbeit von Ashrai im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Jakob Braun.

„Als ich vor zwei Jahren im Rahmen eines vom Entwicklungsministerium geförderten Austauchprogramms für Schüler/innen (ENSA) nach Bangladesch reiste, war für mich klar, dass ich hier nicht das letzte Mal war. Ich will dieses interessante Land mit seinen vielen Farben, herzlichen Menschen, der reichen Kultur und mit all seinen Problemen besser kennenlernen. Ich hoffe, dass ich mit kleinen Beiträgen etwas zur Verbesserung der Situation von armen Familien beitragen kann. Ich freue mich auf ein Jahr voller Ungewissheiten, Herausforderungen und Erlebnissen.“

Die Ravensburgerin Regina Breg ist 20 Jahre alt und hat im Sommer ihr Abitur abgelegt. Sie wird nun ein Jahr in Bangladesch bei Gana Unnayan Kendra im Bildungsbereich mitarbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Regina Breg.

„Vor zwei Jahren war ich bereits mit NETZ im Rahmen des staatlichen Entwicklungspolitischen Schulaustauschprogramms (ENSA) für knapp zwei Wochen in Bangladesch. Damals war ich sehr von dem Land und seiner Kultur beeindruckt. Ich möchte diese Erlebnisse jetzt erweitern, die Menschen und ihr Land besser kennen lernen. Ich freue mich auf viele neue unvorhersehbare Situationen und Momente. Ich bin froh, dass ich so eine Chance bekomme und hoffe, dass meine Arbeit in Bangladesch etwas bewegt.“

Die 19-jährige Eva Musiol kommt aus Ravensburg und hat gerade ihr Abitur abgelegt. In ihrer Freizeit arbeitete sie gerne ehrenamtlich mit Kindern zusammen und engagierte sich in der DLRG Jugend Ravensburg. Im nächsten Jahr wird sie in Bangladesch die Arbeit von Udayan Swabolombee Sangstha im Bildungsbereich unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Eva Musiol.

„In den letzten Jahren habe ich viel über die Probleme so genannter Entwicklungsländer gehört und gelesen. Jetzt möchte ich mit eigenen Augen sehen, erfahren und verstehen, mit welchen Herausforderungen die Menschen in einem der ärmsten Länder dieser Welt ihr tägliches Leben bestreiten. Welche Nöte sie plagen und welche Hoffnungen sie trotzdem nicht aufgeben lassen. Deshalb bin ich mit NETZ in Bangladesch.“

Mattes Stanke, 26 Jahre, kommt aus Berlin und hat Internationale Beziehungen studiert. Zuletzt war er bei amnesty international und der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) tätig. In Bangladesch leistet er nun einen Beitrag zur Menschenrechtsarbeit von Ain o Salish Kendra.

Hier geht's zum Tagebuch von Mattes Standke.

„Wenn man Bangladesch bei Google eingibt, erhält man als Suchergebnis vor allem Seiten über Seiten voller Katastrophenmeldungen. Ich freue mich darauf, Bangladesch jenseits dieser pauschalen Schlagzeilen persönlich und differenzierter erleben zu können.“

Lisa Wevelsiep ist 24 Jahre alt und hat gerade ihren Bachelor in Religionswissenschaft und Literaturwissenschaft in Bochum abgelegt. In Bangladesch wird sie die Arbeit von Ashrai für indigene Minderheiten unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Lisa Wevelsiep.

Tagebücher 2008/2009

"Fremde Lebenswelten kennen lernen, in andere Kulturen eintauchen. Ich will das, womit ich mich im Studium bisher vor allem theoretisch auseinander gesetzt habe, in der Praxis anwenden. Ich will die Situation der Menschen vor Ort verstehen lernen. Ich hoffe, herauszufinden, mit welchen Problemen sich die Menschen dort konfrontiert sehen und was wir hier, was ich bewegen kann. Ich wünsche mir, dass nicht nur ich an meinen Erlebnissen wachse, sondern dass ich viele durch meine Erzählungen oder durch Bildungsarbeit in Deutschland, an meinen Erfahrungen teilhaben lassen kann."

Die 23-jährige Corinna Brandenburger hat im Sommer einen Bachelor in Vergleichender Kultur- und Religionswissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg abgelegt. In Bangladesch leistet sie nun einen Beitrag zur Menschenrechtsarbeit von Ain o Salish Kendra.

Hier geht's zum Tagebuch von Corinna Brandenburger.

"Nicht oft erhält man die Chance, ein Land von einer ganz anderen Seite kennen zu lernen. Besonders reizt mich die andere Kultur und Lebensart der Menschen in Bangladesch. Ich bin gespannt auf neue Eindrücke und viele neue Menschen. Es ist großartig, dass es heutzutage die Möglichkeit gibt eine andere Kultur zu erleben und dabei sinnvolle Arbeit zu verrichten. Ich hoffe, dass ich möglichst viele Erfahrungen aus diesem Jahr mitnehmen kann."

Peter Klöpping ist 19 Jahre, kommt aus Bad Oeynhausen und hat im Sommer sein Abitur abgelegt. Er leistet mit NETZ einen "Anderen Dienst im Ausland" anstelle des Zivildienstes. In Bangladesch wird er die Grundschularbeit für indigene Kinder von Ashrai unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Peter Klöpping.

"Mein seit einigen Jahren bestehendes Interesse an Bangladesch wurde durch den Kontakt zu NETZ konkreter und mein tatsächlicher Zugang zum Land greifbarer. Nun weiß ich, dass es in Bangladesch viel mehr zu erkunden gibt, als z.B. die uns wohlbekannte Textilindustrie. Ich schaue mit Neugier und Respekt auf meinen Aufenthalt dort - der hoffentlich nicht nur mich bereichern wird."

Die 19-jährige Abiturientin Lisa Szepan stammt aus Lüdenscheid. Im nächsten Jahr wird sie in Bangladesch die Arbeit von Udayan Swabolombee Sangstha im Bildungsbereich unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Lisa Szepan.

"Ich möchte den Freiwilligendienst mit NETZ in Bangladesch nutzen, um die Perspektive bewusst zu wechseln. Daher freue ich mich darauf, von unterschiedlichen Menschen und ihren Lebenswelten zu lernen und Einblicke in eine neue Kultur und Sprache zu erlangen. Ich bin gespannt auf ein Jahr voller neuer, unvorhersehbarer Erfahrungen und interessanter Begegnungen."

Lisa Kronauer ist 28 Jahre alt und lebt in Berlin. Ende 2007 hat sie ihr erstes Staatsexamen in den Fächern Geographie und Englisch abgelegt. Nun geht sie für ein Jahr nach Bangladesch, um vor Ort Jagorani Chakra Foundation im Bereich Selbsthilfe für die Ärmsten zu unterstützen.

Hier geht's zum Tagebuch von Lisa Kronauer.

"Ein tibetisches Sprichwort besagt ‚Werde wieder wie ein staunendes Kind, das die Welt entdeckt - jeden Tag neu’. Im Moment kann ich mir noch schlecht vorstellen, was mich während meines Freiwilligendienstes in Bangladesch alles erwartet. Aber ich bin mir sicher, dass alles was ich sehen werde, all meine Vorstellungen übertreffen wird. Ich hoffe das ich nie aus dem Staunen herauskommen werde und das ganze Jahr über offen für Neues sein werde."

Laura Grupp ist 19 Jahre alt, wohnt in Ravensburg und hat im Sommer ihr Abitur abgelegt. Sie wird im nächsten Jahr bei Gana Unnaya Kendra im Bildungsbereich mitarbeiten.

Hier geht's zum Tagebuch von Laura Grupp.

Tagebücher 2007/2008

"Über den Tellerrand zu schauen bedeutet, sein eigenes Land und Leben differenzierter zu betrachten. Das Jahr in Bangladesch bietet mir die Chance, meinen Horizont zu erweitern und mein Alltag für ein Jahr neu zu definieren. Wenn ich außerdem zur Förderung armer Menschen beitragen kann, ist eines meiner Ziele für diesen Freiwilligendienst erreicht."

Marian Glaeser ist 20 Jahre alt, kommt aus Berlin und hat in diesem Jahr sein Abitur gemacht. Bevor er nach Bangladesch ausgereist ist, arbeitete er für die Austauschorganisation AFS auf regionaler Ebene im Vorstand und organisierte Toleranz- und Akzeptworkshops an Schulen in Berlin. Außerdem gestaltete er die Webseiten für den Verein Berliner Austauschschüler und leitete Seminare im Kontext der interkulturellen Verständigung.

"'Lernen ist wie Rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört, treibt man zurück', schrieb Benjamin Britten, ein bedeutender englischer Musiker. Ich hoffe, dass ich in Bangladesch beidem begegnen werde: Dem Lernen in einem Land, das ich bisher nur aus Erzählungen, Büchern und Fernsehen kenne. Und Menschen, die gegen den Strom rudern, um nicht zurückzutreiben, sondern voranzukommen."

Mascha Schulz ist 19 Jahre alt und hat in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. Sie kommt aus der Nähe von Lüneburg. Für 10 Monate wird sie in der Organisation Gana Unnayan Kendro im Bereich der Grundbildung arbeiten. Nach ihrer Rückkehr will sie ein Ethnologiestudium beginnen.

Hier geht's zum Tagebuch von Mascha Schulz.

"Nach etlichen Vorbereitungsseminaren, Informationen und Anekdoten von NETZ-Mitarbeitern und früheren Freiwilligen-Generationen, bin ich sehr gespannt, endlich das Land am Ganges-Delta mit eigenen Augen zu sehen. Der Freiwilligendienst wird mir, so hoffe ich, fundiertes Wissen und ein tieferes Verständnis der Entwicklungszusammenarbeit und Menschenrechtsarbeit ermöglichen."

Claudia Leipner wird in Bangladesch bei der Menschenrechtsorganisation Ain O Shalish Kendro in der Öffentlichkeitsarbeit mitarbeiten. Nach ihrem Geschichtsstudium hat ich bereits als Online-Redakteurin Berufserfahrung in einer internationalen Entwicklungsorganisation gesammelt.

Hier geht's zum Tagebuch von Claudia Leipner.

Tagebücher 2006/2007

"Ich gehe nach Bangladesch, weil ich die Herausforderung suche in einer anderen Kultur zu leben, weil ich einmal die andere Seite der Welt kennen lernen möchte, weil ich einen kleinen Beitrag dazu leisten möchte, dass es einigen Menschen bald besser geht. Weil ich daran glaube, dass jeder etwas bewegen kann."

Moritz ist 19 Jahre alt, hat gerade sein Abitur abgelegt und kommt aus Oranienburg in der Nähe von Berlin. Bevor er im Herbst 2006 nach Bangladesch aufgebrochen ist, hat er sich beim Jugendpresseverband Deutschland und in der Schulpolitik seiner Heimatstadt engagiert. Als freier Mitarbeiter schreibt er für die Märkische Allgemeine Zeitung.

Hier geht's zum Tagebuch von Moritz Marbach.

"Meine bisherige Menschenrechtsarbeit bei europäischen Institutionen war oft sehr weit weg von den Betroffenen: Recherchieren, Berichte schreiben, Kampagnen unterstützen, diskutieren. Jetzt möchte ich lernen, wie die Menschen hier in ganz konkreten Projekten die Menschenrechtslage in ihrem Land verbessern."

Patrizia ist 25 Jahre alt. Sie hat in München Komparatistik, Politische Wissenschaft und Amerikanistik studiert. Für zehn Monate arbeitet sie bei der Menschenrechtsorganisation Ain-O-Shalish-Kendro im Bereich Frauenrechte.

Hier geht's zum Tagebuch von Patrizia Heidegger.

"Behinderte Menschen und ihre Angehörigen zählen in Bangladesch meist zu den Ärmsten der Armen. Ich möchte in sensibler Weise einen mir möglichen Beitrag leisten, ihnen so sehr wie nötig und so wenig wie möglich helfen. Jeder behinderte Mensch ist mehr als nur die Summe seiner disabilities, jeder hat seine abilities."

Norman ist 24 Jahre alt und von Beruf Heilerziehungspfleger. Er unterstützt die Behindertenhilfe der Organisation GUK im Nordwesten Bangladeschs und wird nach seiner Rückkehr Pflegewissenschaften mit dem Schwerpunkt "Behinderung in der Dritten Welt" studieren.

Hier geht's zum Tagebuch von Norman Neubauer.

"Der Zugang zu Bildung zählt zu den grundlegenden Menschenrechten und kann den Weg aus der Armut ebnen. Mich interessiert, wie Bildung die Handlungsspielräume von Kindern erweitert und ein selbst bestimmtes Leben fördert."

Silke Funk hat Diplom-Sozialwissenschaften in Wuppertal studiert. Sie hat im Bereich des Bildungs- und Sozialwesens in einem Projekt zur Integration Arbeit suchender junger Menschen gearbeitet. Im Nordwesten von Bangladesch untersucht sie die Nachhaltigkeit der Grundbildung für Kinder aus extrem armen Familien.

Hier geht's zum Tagebuch von Silke Funk.

"Ich möchte von Mädchen und Frauen in den Dörfern Netrakonas erfahren, was ihr Leben ausmacht und was sie bewegt. Dabei interessiert mich besonders, welche Veränderungen sie sich in den Bereichen Ehe, Familie und Gesellschaft wünschen und wie sie sich für ihre Vorstellungen einsetzen."

Béatrice Lauer kommt aus Reutlingen. Sie hat Diplom-Kulturwirtschaft in Passau und Internationale Beziehungen in Straßburg studiert. Im Nordosten von Bangladesch arbeitet sie bei der Organisation Sabalamby, die sich unter anderem für die Überwindung der Kinder-Ehen stark macht.

Hier geht's zum Tagebuch von Béatrice Lauer.

Tagebücher 2005/2006

"Lebte ich im ländlichen Bangladesch, wäre ich wahrscheinlich schon lange verheiratet und hätte mindestens ein Kind. Die Probleme und Einstellungen der Mädchen dort kennen- und verstehen zu lernen, ist Ziel meines Freiwilligendienstes."

Ines Burckhardt ist 20 Jahre alt und hat im Juni 2005 ihr Abitur in Schenefeld bei Hamburg gemacht. Von Oktober 2005 bis Juli 2006 arbeitet sie bei der Partnerorganisation Sabalamby im Projekt gegen Früh-Ehen.

Hier geht's zum Tagebuch von Ines Burckhardt.

"Im Vordergrund stehen für mich die Kultur und persönliche Begegnungen mit Menschen."

Felix Gossrau wurde 1980 in Hamburg geboren. Im September 2005 hat er sein Studium der Geografischen Entwicklungsforschung mit dem Schwerpunkt Afrika in Bayreuth abgeschlossen. Er untersucht in Bangladesch die Wirkung eines Mikrokreditprogramms für extrem arme Frauen.

Hier geht's zum Tagebuch von Felix Gossrau.

"Nachdem ich Bangladesch bereits als Praktikant für die Deutsche Botschaft und als Tourist kennen gelernt habe, will ich nun auch die Kultur und Lebensart der Menschen verstehen. Ich hoffe dies wird mir durch die Projektarbeit, fernab der Hauptstadt Dhaka gelingen."

Holger Lehmann ist 29 Jahre alt und kommt aus Würzburg. Er hat sein Magisterstudium der Geschichte, Politik und Philosophie an der Universität Hannover abgeschlossen. Seinen Freiwilligendienst leistet er bei der Organisation Ashrai im Westen von Bangladesch, die mit indigenen Minderheiten zusammenarbeitet.

Hier geht's zum Tagebuch von Holger Lehmann.

"Das Staunen war groß, wenn ich von meinen Plänen erzählte, Europa, unsere westliche Kultur, Wohlstand und Angenehmes zu verlassen. Ein Jahr dieses fremde Land zu erleben, sehe ich als eine große Chance."

Lukas Rudolph ist 21 Jahre alt. Er leistet ein Freiwillig Soziales Jahr im Ausland, anstatt seines Zivildienstes. Das Jahr verbringt er bei der NETZ-Partnerorganisation BASTOB, die hauptsächlich Projekte zur Gesundheitsvorsorge im Südosten des Landes durchführt.

Hier geht's zum Tagebuch von Lukas Rudolph.

"Während meines Studiums habe ich mich intensiv mit dem Thema Entwicklung beschäftigt. Von den Menschen und deren Problemen war ich an einer deutschen Universität jedoch weit entfernt. Nun möchte ich mein bisheriges Wissen erweitern und an der Realität überprüfen."

Sebastian Zug hat in Bayreuth Geografische Entwicklungsforschung Afrikas studiert. Er arbeitet im Norden Bangladeschs im Bereich ländliche Entwicklung und Ernährungssicherung.

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Tagebücher 2004/2005

"Mein Ziel ist es, durch die Tätigkeit in Bangladesch weitere Erfahrungen in meinem zukünftigen Arbeitsfeld zu sammeln."

Heiko Herold ist Jahrgang 1979. Er studiert Neuere und Neueste Geschichte, Wirtschaftsgeschichte und Medienwissenschaft an der Universität Düsseldorf und arbeitet als freier Publizist. Seit Mitte Oktober 2004 ist er mit NETZ in Bangladesch.

Hier geht's zum Tagebuch von Heiko Herold.

"Ich habe mich schon immer für Politik interessiert. Und ich hatte schon immer den Drang, hinaus in die Welt zu gehen."

Bela Hill ist 20 Jahre alt und kommt aus Berlin. Statt des Zivildienstes leistet er seinen Freiwilligendienst in Bangladesch.

Hier geht's zum Tagebuch von Bela Hill.

"In Deutschland wird viel über sie geredet. 'Die Menschen in den Entwicklungsländern, die Armen! Kannst du mir mal die Schokolade reichen?' Doch eigentlich haben wir keine Ahnung. Deswegen Bangladesch."

Florian Schedler ist 1985 geboren und in Neuenbürg (Nordschwarzwald) aufgewachsen. Nach dem Gymnasium entschloss er sich zu einem Freiwilligendienst.

Hier geht's zum Tagebuch von Florian Schedler.

"'Das Leben ist anderswo' stand auf dem Zettel, der aus dem Luftballon fiel, in den ich Silvester reingebissen hatte. Jetzt bin ich in Bangladesch."

Agata Gornicki ist 20 Jahre alt und kommt aus Geilenkirchen in der Nähe von Aachen. Sie leistet ihren Freiwilligendienst in einem Menschenrechtsprojekt, in dem die ländliche Bevölkerung durch Theater-Aufführungen über ihre grundlegenden Rechte aufgeklärt wird.

Hier geht's zum Tagebuch von Agata Gornicki.

"Wie leben Menschen in Entwicklungsländern? Sind wirklich sie arm und wir reich? Was bedeutet das? Woran liegt es? Kann man Veränderungen zugunsten der Armen erreichen? Wie?"

Max Stille hofft, während seines Freiwilligendienstes einige dieser Fragen für sich beantworten zu können - und viele neue hinzu zu bekommen. Er arbeitet bei der Organisation TARANGO, die Frauen unterstützt, ihre Handarbeitsprodukte zu vermarkten.

Hier geht's zum Tagebuch von Max Stille.

"Nachdem ich ein Jahr an der Uniklinik Erlangen-Nürnberg gearbeitet habe und schon länger mit dem Gedanken spiele, für einige Zeit in einem Entwicklungsland zu leben, habe ich diesen Plan nun in die Tat umgesetzt."

Ulrike Eichler ist 22 Jahre alt, examinierte Krankenschwester und seit Mitte Oktober mit NETZ in Bangladesch. Sie arbeitet mit behinderten Kindern und ihren Eltern.

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"Ich hoffe, dass euch meine kleinen Geschichten und die der sieben anderen Freiwilligen Spaß machen und euch Bangladesch ein bisschen näher bringen."

Urs Krüger ist 20 Jahre alt und NETZ-Freiwilliger für das Jahr 2004 bis 2005. Er erstellt zusammen mit Bèla Hill eine Dokumentation über die Arbeit der Partnerorganisationen von NETZ in Bangladesch.

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Tagebücher 2003/2004

"Menschenrechtsarbeit ist ein langsamer Prozess. Erfolge und Fortschritte sind nicht von heute auf morgen zu erzielen."

Niko Richter ist 29 Jahre und stammt aus Wetzlar. Er studierte Politologie in Mainz. Zwischen Oktober 2003 und Juni 2004 leistete er bei der Menschenrechtsorganisation Ain-o-Salish-Kendro seinen Freiwilligendienst. Seit April 2005 betreut er das Freiwilligenprogramm.

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"Meine Geschichten sind weit mehr als nur Informationsquelle, sie dienten mir auch zur Verarbeitung meiner Erlebnisse."

Dirk Saam ist 31 Jahre alt und hat in Frankfurt am Main Volkswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Entwicklungspolitik und Außenwirtschaft studiert. In Bangladesch arbeitete er im Netzwerk "Kampagne für eine verantwortungsvolle Regierungsführung" mit, das der Stimme der Armen Gehör verschafft.

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