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Frei von Hunger - Was Partnerschaft bewegt

Frei von Hunger - Was Partnerschaft bewegt

4-2009 | Wie fühlt es sich an, jeden Tag satt zu werden? Malida, deren Geschichte Sie in diesem Heft auf Seite 12 lesen, wusste es nicht. Ihr Leben war von einem anderen Gefühl bestimmt: Hunger. Gewählt hat sie dieses Schicksal nicht, und erst recht nicht dessen Folgen: Unterernährung.

Sie tritt ein, wenn die tägliche Nahrung für einen längeren Zeitraum unter dem Minimum liegt, das zum Leben benötigt wird. Dann gleicht der Körper den Mangel aus. Er zehrt seine eigenen Zellen auf. Er schränkt körperliche und geistige Aktivitäten ein. Die Kraft, sich durch Arbeit aus der Hungerfalle zu befreien, geht verloren. Das Immunsystem wird geschwächt. Besonders bei Kindern führt dies zum frühen Tod. Alle vier Minuten stirbt ein Kind in Bangladesch an den Folgen von Unterernährung.

Laut Welternährungsprogramm sind 41 Millionen Menschen in Bangladesch unterernährt. Das müsste nicht sein. Denn an Nahrungsmitteln fehlt es nicht - in Bangladesch genauso wenig wie weltweit. Nur ihre Verteilung ist unterentwickelt.

Es fehlt auch nicht an Konzepten, wie der Hunger in Bangladesch überwunden werden kann. Malida und vier weitere Familien bringen in diesem Heft den Nachweis, dass es geht. Ebenso wie die 110.000 Familienmitglieder im NETZ-Projekt "Ein Leben lang genug Reis". Die Journalistin Maike Böhm und der Fotograf Rolf Wegst waren in Bangladesch und haben sich das Projekt angeschaut. Mit ihrer Reportage, die wir in dieser NETZ-Sonderausgabe veröffentlichen, nehmen sie uns mit zu den Familien. Diese erhalten Arbeit, keine Almosen. Das ist es auch, was sie wollen - und Respekt.

Wir können dem Hunger Einhalt gebieten. Es liegt an uns, ob wir dies wollen. Jeder kann dazu etwas beitragen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mitmachen. Dieses Heft lädt Sie dazu ein.

Peter Dietzel

Die Ausgabe ist vergriffen und nur als Download verfügbar.

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Dagmar Schwarze-Fiedler

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schwarze-fiedler@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 0 64 41 - 9 74 63-10

In meinen Filmen geht es um die Zustandsbeschreibung der Gesellschaft und wie die Menschen unter diesen Bedingungen leben. Genau das berücksichtigen die NETZ-Projekte besonders. Mir liegt viel daran, dass meine Filme diese unterstützen.