NETZ-Mediathek

Frei von Hunger - Was Partnerschaft bewegt (Beilage)

Frei von Hunger - Was Partnerschaft bewegt (Beilage)

4-2009 | Vor 20 Jahren, am 3. Dezember 1989, gründeten sieben Bangladesch-Aktive den Verein NETZ Partnerschaft für Entwicklung und Gerechtigkeit. Die meisten von ihnen waren Mitglieder der Redaktion dieser Zeitschrift, die erstmals 1979 erschien. Seit damals trägt NETZ die Stimmen der Menschen in die Öffentlichkeit, die in Bangladesch am Rand der Gesellschaft leben. Ihre Stimmen werden immer mehr wahrgenommen – in Wirtschaft und Politik, in Bangladesch selbst und in Europa.

Die vierte Ausgabe im Jubiläumsjahr dieser Zeitschrift rückt die Frauen und ihre Familien in den Mittelpunkt, mit denen NETZ sich für eine bessere Zukunft engagiert: eine Zukunft frei von Hunger. Viele Ehrenamtliche engagieren sich tatkräftig, die Hauptamtlichen sind ebenso mit Leidenschaft dabei wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Partnerorganisationen in Bangladesch, kirchliche und private Organisationen sowie Stiftungen machen mit, das Entwicklungsministerium und die EU leisten wichtige Beiträge.

Die Journalistin Maike Böhm und der Fotograf Rolf Wegst berichten in ihrer nachdenklich und zugleich Mut machenden Reportage im farbigen Sonderteil dieser Ausgabe von einigen dieser Frauen, von ihren Erfolgen und Schwierigkeiten auf ihrem Weg aus der Armut. Im Oktober 2009 besuchten sie in Bangladesch die Teilnehmerinnen im NETZ-Projekt „Ein Leben lang genug Reis“.

Zur selben Zeit besuchte auch Günter Nooke, Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe, Bangladesch. Im Interview berichtet er ab Seite 4 von dieser Reise und seiner Einschätzung der Situation im Land. Meldungen zu weiteren aktuellen Themen finden Sie im Anschluss an das Interview (Seite 7 folgend).

Im Jahr 2009 konnte NETZ vor allem durch den unermüdlichen Einsatz der ehrenamtlichen Unterstützerinnen und Unterstützer über einhundert Veranstaltungen in Schulen, Kirchengemeinden, Vereinen und Weltläden durchführen. Ab Seite 9 werden einige dieser Aktionen stellvertretend vorgestellt und Veranstaltungen für 2010 angekündigt.

Günter Grass zufolge besitzen Märchen einen unterschwelligen Realismus, der notwendig werde, wenn man bestimmte Dinge, die sonst nicht darstellbar wären, sichtbar machen will. Bengalische Märchen haben eine lange und reiche Tradition. In der Lokalsage „Die Zölle von Goail Hat“ (Seite 15) wehrt sich ein Familienvater gegen die Korruption eines dörflichen Marktes in der Nähe der Stadt Dinajpur. Ein Thema, dass nichts an Aktualität verloren hat.

„NETZ ist nicht dazu da, nur gelesen zu werden. Es soll weitergegeben, diskutiert, angewendet werden“, hieß es in der ersten NETZ-Ausgabe 1979. Bitte machen Sie davon kräftig Gebrauch! Bestellen Sie das farbige Sonderheft nach: für Ihre Bekannten, Verwandten und Freunde. Jede und jeder kann etwas beitragen – für eine Zukunft frei von Hunger.

Ihr Niko Richter

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Kontakt

Dagmar Schwarze-Fiedler

Dialog mit Spenderinnen und Spendern
schwarze-fiedler@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 0 64 41 - 9 74 63-10

In meinen Filmen geht es um die Zustandsbeschreibung der Gesellschaft und wie die Menschen unter diesen Bedingungen leben. Genau das berücksichtigen die NETZ-Projekte besonders. Mir liegt viel daran, dass meine Filme diese unterstützen.