Freitag, 13. April 2018

Die Mitglieder der Bangladesch AG der Goethe Schule Wetzlar besuchen das NETZ-Büro und reflektieren zusammen mit NETZ-Referentin Sabrina Syben individuelle und gesellschaftliche Verständnisse von Armut. Aus den Wortmeldungen entsteht folgender ironischer Beitrag zum Materialismus und Konsum in der deutschen Gesellschaft:

"Ich kaufe, deshalb bin ich. Wenn ich nicht kaufen kann, dann spinn ich. Materialismus ist ein Muss, wer etwas anderes sagt redet nur Stuss. 

Nun leb ich hier, mir viel Geld gegeben, wie sollte man auch anders leben. Bin mit Reichtum beglückt, wäre es anders, das wäre doch verrückt“

Eine neue und andere Perspektive auf den Begriff „Armut“ eröffnen den Schülerinnen und Schülern die ausgehängten Definitionen von Armut von Menschen aus anderen Weltregionen. Die „Welt mit anderen Augen sehen“ - diesen Impuls nehmen die Schülerinnen und Schüler mit sich nach Hause.