Mittwoch, 06. Mai 2020

An 62 staatlichen Grundschulen im nördlichen Bangladesch werden von den Partnerorganisation GUK, JCF und DASCOH Nahrungsmittel- und Hygienepakete an insgesamt 3.800 Familien verteilt. Ausgewählt werden Familien, die als extrem arm gelten und bisher noch keine staatliche Unterstützung erhalten haben. Schulsozialarbeiter*innen und Lehrer*innen helfen bei der Auswahl der Familien.

Während der Ausgangsbeschränkungen in der Corona Pandemie kommt es in Bangladesch zu Lebensmittelengpässen. Viele Familien haben seit sechs Wochen kein Einkommen mehr. Die staatlichen Hilfsmaßnahmen erreichen zu wenige Menschen.

Momentan sind alle Schulen offiziell bis nach den Eid-Ferien geschlossen. Um Familien, die in extremer Armut leben, in dieser Zeit mehr zu unterstützen, werden Schulstipendien an allen staatlichen Grundschulen bereits jetzt für 6 Monate im Voraus an die Eltern verteilt. Stipendien bekommen Kinder, welche in extremer Armut leben. Eigentlich werden diese monatlich ausgezahlt, um die Nebenkosten eines Schulbesuchs zu decken. Zusätzlich dazu werden für das neue Schuljahr 2021 ein zusätzlicher Betrag für die Anschaffung von neuen Schulmaterialien oder Rucksäcken an den staatlichen Grundschulen ausgezahlt.

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