Dienstag, 01. Dezember 2020

Noor Ahmed Gelal ist ein preisgekrönter Fotograf aus Bangladesch und NETZ eng verbunden. Viele Freund*innen und Mitglieder von NETZ waren bei diversen Fotoausstellungen von Noor zu Gast. Nun hat er die Werke der Ausstellung "Bangladesch - andere Perspektiven" an NETZ gespendet und wir möchten sie an unsere Unterstützer*innen weitergeben. Wenn Sie eines der Bilder gegen eine Spende erhalten möchten, schreiben Sie uns jetzt und erhalten Sie ein ganz besonderes Weihnachtsgeschenk. Ihre Spende geht zu 100 Prozent an NETZ. Die Motive 3. und 4. sind bereits vergeben.

Die vier Exponate:

1. Eine Frau der Santal-Geminschaft umsorgt ihr Neugeborenes: Die Farben und Ornamente, mit denen sie ihr Haus dekoriert hat, drücken die Zugehörigkeit zu einer bestimmten ethnischen Gruppe aus, von denen es viele in Bangladesch gibt. Angehörige der Santal leben seit jeher im Norden Bangladeschs.

2. Rakher Upbas - ein hinduistisches Fastenritual in einem Tempel in Barodi, Narayanganj: Hindus glauben daran, dass mit dem Fasten an Neumond im November die Gottheit sanftmütig gestimmt wird und sich die Leiden der Menschen verringern. Das Ritual beinhaltet, Lampen anzuzünden und solange zu fasten, bis diese erloschen sind.

3. Gemeinsames Fastenbrechen (vergeben): Hindus bereiten sich in einem Tempel in Dhakas Stadtteil Swamibag auf das Essen vor, nachdem sie einen ganzen Tag lang auf Nahrung verzichtet haben. 

4. Wintermorgen auf dem Land (vergeben): Ein Sammler - auch als Gachi bezeichnet - auf dem Heimweg, nachdem er Saft von Dattelpalmen in Jessore gesammelt hat.

Bildgröße: 500 x 750 mm
Material: 10mm PVC-Hartschaumplatte mit Fineart-Laminat kaschiert Einschlagaufhängungen für Hartschaumplatten (siehe letztes Bild)

Der Fotograf:

"Ein Foto sagt Millionenmal mehr als ein Satz", davon ist Noor Ahmed Gelal überzeugt. Die Schönheit von Bangladeschs Landschaften, die vielen hart arbeitenden Menschen und die bunten Kulturfestivals offenbaren eine Vielfalt eines Landes, dem seine internationale Wahrnehmung selten gerecht wird. Noor Gelal versucht, das komplexe soziale Gefüge der Menschen und Gemeinschaften des Landes durch seine Fotografie zu erfassen, ihre Arbeit, Kulturen und Lebensstile.

Der Künstler wurde 1977 in Dhaka geboren. Nach dem Studium hat er einen Grundkurs in Fotografie absolviert. Zahlreiche Workshops und kontinuierliche Fortbildungen mit renommierten Fotografen folgten. Heute bezeichnet Noor Gelal Fotografieren und Reisen als seine große Leidenschaften, die sich in seinen Werken widerspiegelt: Der Fotograf fährt in die entlegensten Regionen, besucht indigene Gemeinschaften in den Wäldern von Chittagong, folgt Teepflückerinnen auf die Plantagen und Bootsmännern auf ihren Kähnen entlang der großen Flüsse. Genauso ist er unterwegs in der Metropole Dhaka und anderen Städten - immer am Puls der Zeit und mit der Kamera in der Hand. Mittels seiner Fotografie eröffnet er ganz eigene inhaltliche und formale Perspektiven.

Seine Werke werden in nationalen und internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Büchern veröffentlicht. Verschiedene Ausstellungen haben Noor Gelals Bilder einem breiten Publikum rund um den Globus nahegebracht: Singapur, Italien, Frankreich, Türkei, Taiwan. Seine Werke wurden mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Siena International Photography Award.