Donnerstag, 28. Januar 2021

Dass Bangladesch und Deutschland selbst während einer globalen Pandemie einen regen kulturellen Austausch pflegen können, zeigt die Initiative des Goetheinstituts in Dhaka: Zusammen mit dem Nationalen Handwerksrat von Bangladesch (NCCB) und NETZ organisiert das Kulturinstitut die Ausstellung „Deshi Kārushilpo কারুশিল্প Bangladeschi Handwerksunst” im Haus der Statistik in Berlin. Die Veranstaltung gewährt den Besucher*innen einen Einblick in die Vielfalt des traditionellen bangladeschischen Textilhandwerks und zelebriert das kulturelle Erbe von Kantha, Shatranji, Indigo, Jamdani und Jute. In seiner Eröffnungsrede betont NETZ-Geschäftsführer Max Stille die Bedeutung des traditionellen Handwerks in Bangladesch – auch als Gegengewicht zur Massen-Textilindustrie, in der häufig unter ausbeuterischen und menschenunwürdigen Bedingungen produziert wird.