Bundesfreiwilligendienst

„Für mich ist der Bundesfreiwilligendienst eine super Möglichkeit, um die Arbeit einer gemeinnützigen Organisation kennenzulernen und Kenntnisse aus dem Studium sinnvoll in die Praxis umzusetzen. Es gibt viel Gestaltungsfreiraum: Zum Beispiel konnte ich neues Bildungsmaterial zur Textilindustrie entwickeln, Bildungsveranstaltungen organisieren und das Material dort ausprobieren. Vor allem durch die Zusammenarbeit mit der Süd-Nord-Freiwilligen habe ich das Gefühl, einen Freiwilligendienst zu leisten, der über Deutschland weit hinausgeht.“
- Anna Cijevschi, Bundesfreiwillige 2018/19

Was ist der Bundesfreiwilligendienst (BFD)?

Der BFD ist ein „Lerndienst“, eine Möglichkeit für soziales Engagement für Erwachsene jeden Alters. Er bietet eine praktische, nützliche, abwechslungsreiche Tätigkeit - sowohl in Orientierungsphasen (z.B. im „Gap Year“ zwischen Bachelor und Master) als auch, um die eigenen Fähigkeiten und Erfahrungen zu erproben und zu erweitern.

Was ist der BFD bei NETZ?

Der oder die Bundesfreiwillige bei NETZ arbeitet in der Geschäftsstelle in Wetzlar und unterstützt das Inlandsteam in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, entwicklungspolitische Bildung und Fundraising. Es gehört zu den Aufgaben der Freiwilligen, Texte für die Social-Media-Kanäle, Homepage und Kommunikation mit Spendern und Mitgliedern zu formulieren und zu redigieren. Im Büro beantwortet die Freiwillige tägliche Anfragen über Telefon, Mail und Social Media, bereitet Besprechungen vor und nach und wertet Presseveröffentlichungen aus. Auch die Vorbereitung und Durchführung sowohl von Bildungsveranstaltungen als auch größerer Events, wie der jährlichen Bangladesch-Tagung und Mitgliederversammlung, gehört dazu. Dabei besteht immer die Möglichkeit, die tägliche Arbeit und Besprechungen aktiv mitzugestalten, eigene Schwerpunkte zu setzen und neue  Projekte ins Leben zu rufen. In allen Bereichen arbeitet die Bundesfreiwillige eng mit der Süd-Nord-Freiwilligen zusammen.

Wer kann einen BFD bei NETZ machen?

Der oder die Bundesfreiwillige hat eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium in einem relevanten Bereich, Interesse oder erste Erfahrung mit entwicklungspolitischen Themen, sehr gutes Text- und Sprachgefühl, sehr gute Englischkenntnisse und Arbeitserfahrung in MS Office. Hohe soziale Kompetenz, interkulturelle Sensibilität, eine strukturierte, effiziente Arbeitsweise und erprobte Organisationsfähigkeit sind ein Muss.

Wie funktioniert der BFD bei NETZ?

Ein Bundesfreiwilligendienst (BFD) bei NETZ beginnt jeweils im Sommer, dauert zwischen 10 und 12 Monaten und beinhaltet  vier bis fünf Seminarwochen mit Bundesfreiwilligen aus anderen Einsatzstellen. Die monatliche Vergütung umfasst ein Taschengeld sowie einen Unterkunfts- und Verpflegungszuschuss.

Interesse am Bundesfreiwilligendienst? Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung: gaube@remove-this.bangladesch.org

Kontakt

Franziska Gaube

Referentin für entwicklungspolitische Bildung und Freiwilligenarbeit
gaube@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 0 64 41 - 9 74 63-18