Globalisierung und Bangladesch

Globalisierung und Bangladesch

2-2003 | Der Prozess der Globalisierung hat viele Gesichter. Die Kommunikation zwischen den verschiedenen Teilen der Welt wird immer einfacher. Telefon, Fax und Internet haben den Informationsaustausch schneller und unkomplizierter gemacht.

Doch die Menschen profitieren auf sehr unterschiedliche Weise von den technologischen Neuerungen. Während in Europa und Nordamerika immer mehr Menschen ihre eigene Homepage haben, werden in einem Land wie Bangladesch die meisten Leute niemals einen eigenen PC besitzen. Und selbst wenn sie einen Computer geschenkt bekämen, bestände immer noch das Problem, dass viele Bangladeschis Analphabeten sind und es in den meisten Häusern weder eine Steckdose geschweige denn einen Telefonanschluss gibt.

Befürworter der gegenwärtigen Entwicklung vertreten die Ansicht, dass die Globalisierung letztendlich allen nützt. Die Globalisierung führe zu einem stetigen Anstieg der globalen Wirtschaftskraft und schaffe dadurch die Voraussetzung zu einer Verringerung der Armut.

Kritiker halten dem entgegen, dass sich in den letzten Jahrzehnten die Kluft zwischen den Reichen und den Armen vergrößert habe. Es gibt immer mehr Millionäre, doch gleichzeitig konnte die Zahl der Armen kaum verringert werden.

In diesem Heft haben wir versucht, die Auswirkungen der Globalisierung auf Bangladesch zu untersuchen. Dabei war es uns wichtig, auch Beiträge von bangladeschischen Wissenschaftlern zu veröffentlichen.

Wir danken allen, die an der NETZ-Ausgabe mitgearbeitet haben. Besonders Dirk Saam, der sich im Rahmen der Vorbereitung auf seinen Bangladesch-Einsatz viel Mühe gegeben hat, komplizierte wirtschaftliche Zusammenhänge überschaubar darzustellen.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Weiß

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"Beyond the headlines, NETZ takes a second look at the complexity and contradictions of Bangladesh – a country that is undergoing rapid change. Transnational economic interests enter into a sinister alliance with local power structures at the expense of those excluded from education and elemental human rights. Besides their competent analyses, NETZ demonstrates that external assistance and self-determination fit together: a nutritious meal and social participation every day."