Recht auf Nahrung - rechtlicher Schutz in Bangladesch

Recht auf Nahrung - rechtlicher Schutz in Bangladesch

Freiheit von Hunger spielt in den politischen Grundsätzen Bangladeschs eine wichtige Rolle. Doch gesetzlich ist das Recht auf Nahrung nicht verankert und kann folglich in Bangladesch juristisch nicht durchgesetzt werden. Die entsprechenden Konventionen der Vereinten Nationen sind rechtlich nicht bindend. Dabei könnte ein solches Gesetz eine signifikante Wirkung entfalten. Etwa wenn es um den Mindestlohn, den Zugang zu Land oder die Höhe der Sozialleistungen für nicht erwerbsfähige Menschen geht. Zudem kennen die Menschen in Bangladesch die Erfahrung, dass während Hungersnöten die Getreidespeicher voll sein können. Die Studie "The Right to Food - Legal Protection in Bangladesh" untersucht, welche Schritte von nichtstaatlichen und staatlichen Akteuren unternommen werden müssen, damit das Recht auf Nahrung in die Verfassung von Bangladesch aufgenommen wird und umgesetzt werden kann.

Die Studie wurde von der Menschenrechtsorganisation "Bangladesh Legal Aid and Services Trust (BLAST)" und dem Netzwerk "Campaign for Right to Food and Social Security" durchgeführt. NETZ und Brot für die Welt haben die Erstellung der Studie erfördert.

Autoren: Rajkiran Barhey, Mohsina Hossain Tushi

Englisch, 72 Seiten

Dhaka, 2015

Der englischsprachige Bericht kann für 5,00€ bestellt oder unter download online kostenlos gelesen werden.

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"Beyond the headlines, NETZ takes a second look at the complexity and contradictions of Bangladesh – a country that is undergoing rapid change. Transnational economic interests enter into a sinister alliance with local power structures at the expense of those excluded from education and elemental human rights. Besides their competent analyses, NETZ demonstrates that external assistance and self-determination fit together: a nutritious meal and social participation every day."