Das Wasser fließt nicht ab

Montag, 27. Juli 2020

Auf den Schwemmlandinseln im Norden Bangladesch ist der Pegelstand nach wie vor hoch. Noch immer können hunderte Familien aus NETZ-Projekten nicht zu ihren Häusern zurückkehren. Im Disktrik Kurigram geht das Wasser langsam zurück. Die Flutschäden werden sichtbar: Häuser,  Gemüsegärten und Felder sind zerstört.

Aufgrund der frühen und starken Regenfälle seit Anfang Juli ist vor allem der Norden des Landes von schweren Überschwemmungen betroffen. Hundertausende Menschen waren vom Wasser eingeschlossen.

Schulen als Schutzraum

NETZ-Schulen werden als Schutzräume vor der Flut genutzt. Viele der Gebäude wurden bereits erhöht gebaut. Sie dienen als Fluchtort für Menschen und als Lagerraum für Arbeitsmaterialien und Lebensmittel, die nicht der Flut zum Opfer fallen dürfen. Schulen, die von der Flut gefährded sind, werden mit Sandsäcken gesichtert. Unsere Partnerorganisationen arbeiten dazu eng mit den Lokalbehörden zusammen.

1,3 Millionen Kinder gefährdet

Auf Grund der Corona Pandemie konnten Kinder monatelang nicht zur Schule gehen. 1,3 Millionen Kinder in ganz Bangladesch sind nun zuätzlich durch Krankheiten aufgrund von verunreinigtem Trinkwasser und Nahrungsmangel besonders gefährdet, so UNICEF.

Titel-Foto: Hosneara Begum flieht mit ihrem Schaf auf ein Flutschutzareal

Foto 2: Sandsäcke werden auf eine Schwemmlandinsel transportiert.

Foto 3: die Shah Abdul Hamid Anandalok Schule wird als Flutschutz-Ort genutzt.

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