Einnahmen 2015

Die Vereinseinnahmen betrugen 4,7 Millionen Euro. Dies sind die höchsten Jahreseinnahmen, die NETZ bis dato je erzielt hat. Sie lagen 36 Prozent höher als im Jahr 2014. Die Spenderinnen und Spender haben sich mit 498.238 Euro in der Partnerschaft mit Bangladesch engagiert.

Staatliche Zuschüsse, die den größten Anteil der Einnahmen ausmachen, betrugen 3,8 Millionen Euro und lagen 49 Prozent höher als im Vorjahr.

NETZ konnte sein Programm „Ein Leben lang genug Reis“ deutlich ausweiten: Die Zuschüsse des Bundesentwicklungsministeriums (BMZ) stiegen um 67 Prozent auf 1,2 Millionen Euro. Ebenso stieg der Zuschuss vom britischen Department for International Development (DFID) um 56 Prozent.

Im Bereich Menschenrechte begann am 1. Januar 2016 ein neues Projekt zur Stärkung demokratischer Entwicklungen. Hierfür ging bereits im Dezember 2015 der erste Zuschuss der Europäischen Union (EU) ein. Die entsprechenden Verpflichtungen gegenüber den Partnern in Bangladesch im Jahr 2016 in Höhe von 193.248 Euro sind als Verbindlichkeiten in der Bilanz ausgewiesen.

Die kirchlichen Zuschüsse lagen 8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Die Zuwendungen privater Organisationen hingegen stiegen um 20 Prozent.

149.700 Euro betrugen die Zuschüsse staatlicher, kirchlicher und privater Institutionen zur Finanzierung der Völkerverständigung. Dies beinhaltet den politischen Dialog, das Globale Lernen und die entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit vorwiegend in Deutschland.

Die Spenden setzen sich zusammen aus Sammelaktionen von Gruppen, Kirchengemeinden und Schulen- sowie Spenden von Privatpersonen und Unternehmen. Sie werden entsprechend des jeweiligen Verwendungszwecks eingesetzt, den die Spender angeben. NETZ nimmt Spenden nur von solchen Unternehmen an, deren Firmenpolitik sich nicht negativ auf die Situation der Ärmsten auswirkt oder in anderer Form den Werten von NETZ entgegensteht.

Hier erfahren Sie mehr zu unseren Ausgaben 2015.

Download Jahresbericht 2016 (pdf)