Für das Recht auf Würde

Wer die Macht hat, hat das Recht?

Die Missachtung und Verletzung elementarer menschlicher Rechte in Bangladesch wird oft durch gesellschaftliche Machtstrukturen ermöglicht – Gewalt und Diskriminierung sind die Folgen. Indigene Gruppen werden von ihrem Land vertrieben. Witwen erhalten ihre Rente nicht. Laut WHO sind 57% der Frauen direkter Gewalt ausgesetzt. Das Wirtschaftswachstum Bangladeschs bietet dem Land Chancen – und bringt neue Menschenrechtsverletzungen: Konflikte um Land und andere Ressourcen eskalieren. Verdeckte wie offene Gewalt führt zu neuem Leid. Die Auswirkungen des Klimawandels verstärken diese Entwicklung. 

Menschenrechte gewaltfrei durchsetzen

Das Projekt „Recht auf Würde“ konzentriert sich auf den Norden Bangladeschs: Drei Menschenrechtsorganisationen mobilisieren Aktive, sich für die Menschenrechte einzusetzen – wir stellen uns an ihre Seite. Gemeinsam stärken wir Ehrenamtliche und Hauptamtliche vom Dorf bis in die Hauptstadt: mit Schulungen, Analysen, politischem Dialog und Ideen zur gewaltfreien Transformation von Konflikten*.

Gemeinsam stark

4.200 Menschen setzen sich dadurch aktiv gegen Gewalt, Kinder-Ehen und Landraub ein. Im Einzugsgebiet von 970.000 Menschen stärken sie die elementaren Rechte. Organisiert in Gruppen erreichen sie, dass Menschen aus sozial benachteiligten Gruppen die staatlichen Sozialleistungen erhalten, die ihnen zustehen. Sie unterbinden Korruption und Willkür. Sie machen Politik und Verwaltung rechenschaftspflichtig. Gemeinsam mit Aktivistinnen und Aktivisten in Bangladesch engagieren wir uns für die demokratische Mitsprache aller Menschen und vertreten die Interessen diskriminierter Gruppen gegenüber der Politik.

Positives entfaltet Wirkung

Die Menschenrechtsgruppen gehen mit positivem Beispiel voran. Gemeinsam planen sie ihr Engagement. Gezielt fördern sie die Inklusion von Frauen, Minderheiten und Jugendlichen. Sie dokumentieren ihre Erfahrungen und machen erfolgreiche Ansätze landesweit sichtbar. 

Werden Sie Partner der Menschenrechte!

Unterstützen Sie den Einsatz für Menschenrechte und die Überwindung von Gewalt. Ihre Spende trägt dazu bei, dass Schulungen, öffentliche Aktionen und die gewaltfreie Transformation von Konflikten durchgeführt werden können. Mit 58 Euro fördern Sie den Einsatz einer Menschenrechtsaktivistin für zwölf Monate. 1.450 Euro ermöglichen für ein ganzes Jahr die Arbeit einer Menschenrechtsgruppe auf Bezirksebene. 

IBAN: DE82 5139 0000 0000 0062 62

NETZ e.V. Bangladesch
Volksbank Mittelhessen
BIC: VB MH DE 5F

Online spenden

Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung. Bitte geben Sie Ihre Adresse vollständig an.  

Projekt-Flyer zum Download 

*  Ein Konflikt ist die Unvereinbarkeit von Zielsetzungen. Konflikttransformation ist das Engagement und der Dialog zur Umwandlung und Neugestaltung der Interessen und Werte aller Gruppen und Akteure, die am Konflikt beteiligt sind. 

Dies beinhaltet, dafür Sorge zu tragen, dass 
1) Werte und Interessen, die sich widersprechen, vereinbar werden mit den Menschenrechten und Grundbedürfnissen und dass 
2) die Akteure Zukunftsprojekte gestalten, die sie selbst so einordnen, dass sie zum gegenseitigen und gleichberechtigen Nutzen führen. 
Konflikttransformation ist erfolgreich, wenn die Ergebnisse von allen Beteiligten nicht nur akzeptiert und als förderlich bewertet werden, sondern wenn sie auch nachhaltig tragfähig sind. Nachdenken, Kreativität und Empathie sind hierfür erforderlich. Konflikttransformation beinhaltet Gewaltprävention und Konfliktlösung. Sie geht über die Beilegung der Konflikte hinaus. 

Für das Recht auf Würde

Für das Recht auf Würde

Mit 58 Euro fördern Sie den Einsatz einer Menschenrechtsaktivistin für zwölf Monate.

Kontakt

Dagmar Schwarze-Fiedler

Dialog mit Spenderinnen und Spendern
schwarze-fiedler@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 0 64 41 - 9 74 63-10

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