Freiwilligen-Tagebücher

 

Weit über 100 junge Frauen und Männer sind mit NETZ nach Bangladesch ausgereist, um dort einen Freiwilligendienst zu machen. Hier stellen wir sie vor. Ein Jahr in Bangladesch ist mehr als nur eine neue Erfahrung. Neue Freundschaften entstehen, es gibt Einblicke in eine bis dahin oft kaum bekannte Kultur. In Tagebüchern berichten die Freiwilligen von ihrem Leben in Bangladesch: farbenfrohe Feste und ungewohnt scharfes Essen gehören ebenso dazu wie die der abendliche Plausch an der Teebude mit Dorfbewohnern, die Hocktoilette oder Spinnen an der Zimmerwand. Es sind amüsante, ergreifende und nachdenklich machende Berichte und Anekdoten. Im Archiv sind die Tagebucheinträge nach Freiwilligengruppen und Jahrgängen geordnet.

„Nach dem Studium verspürte ich den Drang, einige Zeit im Ausland zu verbringen. Ich wollte Vertrautes gegen Fremdes eintauschen mit dem Ziel, ein Land nicht nur zu bereisen, sondern mit den Menschen zu leben und zu lernen. NETZ gibt mir diese Chance mit einem Freiwilligendienst in Bangladesch, einem Land, das auf meiner persönlichen Landkarte bislang eigentlich keine Rolle gespielt hat – und genau deshalb reizvoll ist. Ich bin gespannt auf die Begegnungen, die Erlebnisse und die Erkenntnisse, die Bangladesch für mich bereithält.“

Philip Paulukat ist 23 Jahre alt und hat Journalistik in Bremen studiert. In Kurigram ist er bei der Netz-Partnerorganisation Mahideb Jubo Samaj Kallayan Somity im Bereich Grundsicherung tätig.

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Während meines Praktikums bei NETZ in Wetzlar habe ich bereits interessante Einblicke in die Arbeit der Organisation erlangt. Jetzt möchte ich mir gerne selbst ein Bild von den Projekten in Bangladesch machen. Ich bin gespannt auf die Erfahrungsschätze der vor Ort engagierten Menschen und freue mich darauf, in die bengalische Kultur einzutauchen und von ihr zu lernen.

Amadea Schindler ist 25 Jahre alt und hat Lateinamerika-Studien in Eichstätt studiert. Nach Praktika bei der Christlichen Initiative Romero und NETZ unterstützt sie nun die Partnerorganisation Research Initiatives, Bangladesh im Bereich Menschenrechte.

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Ich erhoffe mir von meinem Freiwilligendienst in Bangladesch Antworten auf meine vielen Fragen: Wie leben Menschen in anderen Kulturen? Wie kann ich mich in diese Lebensweisen einfinden? Und schließlich ebenso wichtig: Wofür reise ich in diese Region? Ich wünsche mir Erkenntnisse und Erinnerungen, die mich noch lange an Bangladesch, seine Menschen und seine Kultur erinnern werden.

Lena Boeck ist 19 Jahre alt, stammt aus Kirchen/Sieg und hat in diesem Jahr ihr Abitur gemacht. In Bangladesch ist sie bei der Partnerorganisation Ashrai in Joypurhat im Grundbildungsbereich tätig.

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Immer wenn ich eine Weltkarte in der Hand hielt, fiel mir auf, wie wenig ich bisher eigentlich gesehen habe. Schon lange lockt mich das Fernweh. Ich freue mich darauf, während meines Freiwilligendienstes in Bangladesch dieses für mich so unbekannte Land entdecken zu dürfen und an Begegnungen, Herausforderungen oder kleinen Abenteuern zu wachsen. Ich bin gespannt, inwiefern ich gewohnte Ansichten und Gewohnheiten hinterfrage und mich dies bereichern wird.“ 

Marie Kanzleiter ist 18 Jahre alt, kommt aus Ostelsheim bei Stuttgart und hat im Sommer 2015 ihr Abitur abgelegt. Sie ist in Rangpur im Norden Bangladeschs bei der NETZ-Partnerorganisation Jagorani Chakra Foundation im Bereich Grundbildung tätig.

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