Eisenfresser - Der Dokumentarfilm

"Eisenfresser" mit Adolf-Grimme-Preis 2010 ausgezeichnet
Regisseur Shaheen Dill-Riaz erhält für seine Dokumentation den Fernseh-Preis in der Kategorie Information und Kultur.

Mit bloßen Händen zerlegen die "Eisenfresser" Frachtschiffe, Luxusdampfer und Öltanker: Arbeiter in der größten Abwrack-Zone der Welt, in Chittagong, im Süden Bangladeschs. Mit seinem Film EISENFRESSER kehrt der Regisseur Shaheen Dill-Riaz an den Ort seiner Kindheit zurück: in unglaublichen Bildern erzählt er uns von den Männern aus dem verarmten Norden des Landes, die - wie tausend andere - gezwungen sind, tagtäglich ihr Leben einzusetzen, um die Schrott-Giganten der Zivilisation auseinander zu nehmen. Sie ziehen riesige Stahlseile durch den Schlick zu den Schiffen, schweißen und hämmern, wobei ganze Schiffshälften unter und über ihnen zusammenkrachen. Umwelt-Auflagen werden umgangen. Schonungslos belichtet der Film die verhängnisvolle Allianz der lokalen Machtstrukturen mit den Mechanismen des globalen Marktes. "Es ist die unglaubliche Nähe zu den Arbeitern, die den besonderen Blick des Films ausmacht", begründet das Festival "New Berlin Film Award" die Auszeichnung des Werkes als besten Dokumentarfilm 2008 (Farbe, 85 Min., mit Untertiteln, Kinostart 12. Juni 2008).

"Eisenfresser" im Kino: 
Kinos, die "Eisenfresser" ins Programm aufnehmen möchten, wenden sich bitte direkt an den ZORRO Filmverleih.

"Eisenfresser" auf DVD: 
Die DVD Eisenfresser (English/Deutsch) können Sie für 19,95 € in unserer Mediathek bestellen.

NETZ unterstützt Selbsthilfe der Protagonisten
Werft-Arbeiter des Films machen jetzt in einem Entwicklungsprojekt von NETZ mit, durch das sie sich dauerhaft ein eigenes Einkommen erwirtschaften: Nie mehr Eisen fressen

Das kostenlose NETZ special zum Film - 24 Seiten, 4-Farbdruck - mit allen Hintergrund-Infos können Sie in unserer Mediathek bestellen.

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