Minderheiten in Bangladesch

Bangladesch ist ein Land, in dem es viel zu entdecken gibt. Hierzu gehört auch eine faszinierende Vielfalt an religiösen Gruppen und indigenen Völkern. Fast 90% der Bevölkerung sind Muslime. Mit ungefähr 8% sind Hindus die zweitgrößte Religionsgruppe. Die restlichen zwei Prozent setzen sich aus Buddhisten, Christen und Animisten zusammen.

Die Verteilung entlang der ethnischen Zugehörigkeit zeigt ein noch einheitlicheres Bild: schätzungsweise 98% der Menschen in Bangladesch bezeichnen sich selbst als Bengalen. Angehörige anderer Gruppen leben überwiegend in der Bergregion der Chittagong Hill Tracts im Südosten des Landes, aber auch im Flachland Bangladeschs verteilt. Die meisten Angehörigen einer ethnischen Minderheit sind Hindus, Buddhisten, Christen und Animisten. Die Mehrheit der Hindus und die muslimische Minderheit der Ahmadiyyas bezeichnen sich als Bengalen.

Obwohl die Unabhängigkeit Bangladeschs 1971 von dem Ideal eines säkularen Staates geprägt war, ist dessen Verwirklichung über die Jahre immer wieder politischen Interessen zum Opfer gefallen. Minderheiten in Bangladesch sind rechtlich, politisch und wirtschaftlich der gesellschaftlichen Mehrheit gegenüber benachteiligt. Zentrale Probleme sind beispielsweise der Schutz von Landrechten und die Ausübung religiöser Praktiken.

Kontakt

Dirk Saam

Leitung Politischer Dialog
saam@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 030 - 85 71 47 23

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