Die Welt ist aus dem Gleichgewicht

Der Klimawandel und seine Folgen

Von Patrizia Heidegger 

Die schmale Schwemmlandinsel, auf der sich das Dorf Morushimulia befindet, ist in der vergangenen Nacht vom Wasser des Brahmaputra-Flusses überflutet worden. Bananenstauden sind umgeknickt, die Hütten beschädigt oder fortgespült. Nur noch das Wellblechdach des Schulgebäudes ragt aus dem Wasser. Von der Insel im Fluss ist außer etwas schlammigem Sand, der sich wenige Zentimeter aus der reißenden Strömung erhebt, nicht viel geblieben. Selbst die schweren Betonringe der Latrinen hat das Wasser herausgerissen. Die Trinkwasserpumpen sind unbrauchbar geworden. Noch in der Nacht machen sich die Bewohner des Dorfes daran, zu retten, was zu retten ist. Holzpfosten, Wellblech, Bambusmatten und Kochgeschirr werden eilig auf die wenigen zur Verfügung stehenden Kähne verladen. Eifrige Kinder fangen umherflatternde Hühner und Enten, eine alte Frau reicht ihre zwei Ziegen in eines der Boote. Wieder einmal müssen sie dem Hochwasser des gewaltigen Flusses weichen. Er hat den Menschen über Nacht ihre Existenz geraubt. 

Der Abbau des Dorfes geht geordnet und zügig voran. Niemand beklagt sich. Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Bewohner des Dorfs eine neue Bleibe suchen müssen. Und es wird auch nicht das letzte Mal sein. Die Menschen werden auf einem Uferdamm ausharren und, wenn der Wasserpegel sinkt, einen neuen Platz für ihr Dorf suchen. "Früher sind wir alle zehn oder fünfzehn Jahre umgezogen", sagt Dorfbewohner Rahman Ali mit schwerer Stimme. "Dieses Mal war meine Familie keine drei Jahre hier." Warum es Fluten gibt, weiß er nicht. Eine Flut sei einfach viel Wasser, das von Norden kommt. "Woher und warum", so Ali "das weiß nur Gott." Während er die Worte spricht, hebt er seine jüngste Tochter, die bis zur Brust im Wasser steht, auf seinen Arm. Zu diesem Zeitpunkt steht bereits ein Drittel Bangladeschs unter Wasser. Millionen Menschen haben fast ihr gesamtes Hab und Gut verloren, sind obdachlos. Auf den Dämmen entlang der Flüsse haben sie notdürftig Unterkünfte errichtet. Es gibt kaum mehr Platz für die ständig neu eintreffenden Familien. Lebensmittel und Trinkwasser werden knapp. Krankheiten wie Cholera breiten sich aus. So die Situation im Juli des vergangenen Jahres. 

Bangladesch besonders gefährdet durch den Klimawandel 

Die geographischen und klimatischen Bedingungen Bangladeschs machen das Land und seine 150 Millionen Einwohner besonders anfällig für die Folgen des weltweiten Klimawandels. Rund 80 Prozent der Landesfläche liegen im Delta der Flüsse Ganges, Brahmaputra und Meghna. Die Schwemmlandebene wird jedes Jahr überflutet, neue Inseln und Flussarme entstehen. Dieses Flusssystem entwässert die Niederschläge und das Schmelzwasser der Südseite des Himalajas: Sein Einzugsgebiet reicht vom Norden Indiens über Nepal bis China. Es umfasst eines der regenreichsten Gebiete der Erde. Durch die Flüsse in Bangladesch fließt mehr Wasser als durch die Wasserläufe Europas. Dabei ist das Land gerade einmal doppelt so groß wie Bayern. Die natürlichen Gegebenheiten ebnen den Weg für besonders schwere Fluten. Bangladesch ist sehr flach. Daher ist rund die Hälfte der Landesfläche stark überschwemmungsgefährdet. Der Großteil des Wassers fließt über den Meghna, in dem sich die großen Flüsse des Landes vereinen, ins Meer. Durch die vom Wasser transportierten Sedimente versanden das Delta und seine Flussarme langsam und lassen immer weniger Wasser durch. So entstehen große Rückstauungen. Zusätzlich steigt während des Monsuns der Meeresspiegel im Mündungsgebiet um rund 60 Zentimeter an und hindert die Fluten zusätzlich am Abfließen. 

Es sind die Eingriffe des Menschen, die die extremen Umweltbedingungen in Bangladesch massiv verschärft haben. Allen voran der Ausstoß von Treibhausgasen durch die Industrienationen und die dadurch bedingte Erwärmung des Klimas. Aber auch die Abholzung der Wälder in Indien und Nepal sorgt dafür, dass statt der Hälfte bis zu drei Viertel der Niederschlagsmenge in die Flüsse - und somit nach Bangladesch - fließen. Begradigung und Eindämmung der Flüsse erhöhen den Durchfluss zusätzlich. Der Treibhauseffekt, so Klimaforscher, steigert das Flutrisiko in Bangladesch zusätzlich. Die stärkere Erwärmung der indischen Landmasse wird zu mehr Regenfällen in der Monsunzeit und größeren Überschwemmungen führen. Auch die Gefahr tropischer Wirbelstürme in der Region und damit einhergehenden Flutwellen vom Meer vergrößert sich. Wirbelstürme entstehen erst bei einer Wassertemperatur von über 26 Grad Celsius. Klimaexperten zufolge sind die Anrainerstaaten im Golf von Bengalen besonders gefährdet. Allein im vergangenen halben Jahr wurde die Region von zwei verheerenden Wirbelstürmen getroffen. Im November 2007 traf der Wirbelsturm Sidr die Küstenregion Bangladeschs. Mindestens 3.500 Menschen starben, hunderttausende Häuser wurden zerstört und die kurz bevorstehende Reisernte in der gesamten Region vernichtet. Millionen Menschen waren wochenlang von Hilfslieferungen abhängig. Anfang Mai diesen Jahres verwüstete Wirbelsturm Nargis große Gebiete des Irrawaddy-Deltas in Birma und riss zehntausende Menschen in den Tod. 

Dass die Todeszahl in Bangladesch deutlich geringer war, liegt nicht zuletzt am Ausbau regionaler Frühwarnsysteme und der Errichtung von Flutschutzbauten durch staatliche und nichtstaatliche Organisationen. Nach dem Wirbelsturm leistete das deutsche Bangladesch-Hilfswerk NETZ Soforthilfe im Krisengebiet. In Zusammenarbeit mit einheimischen Organisationen verteilte NETZ Lebensmittel, Nahrung und Kleidung an 107.000 Menschen in der am schlimmsten betroffenen Region. Geschäftsführer Ingo Ritz betont: "Bangladesch ist durch den Klimawandel verstärkt extremen Naturereignissen ausgesetzt. Aber reine Nothilfe reicht nicht. Wir müssen die Bevölkerung dabei unterstützen, sich auf solche Gefahren vorzubereiten. In unserem Arbeitsgebiet am Golf von Bengalen haben sich die Inselbewohner in Flutschutzbauten gerettet, die wir dort nach dem großen Wirbelsturm 1991 errichtet haben." Wie auch entlang der großen Flüsse müssen sich die Menschen in den Küstengebieten auf die Umweltveränderungen einstellen. 

"25 Millionen Klimaflüchtlinge bis 2050" 

Insbesondere der Anstieg des Meeresspiegels wird Bangladesch treffen, wie kaum ein anderes Land der Welt. Viele der gefährdeten Gebiete sind dicht besiedelt. Bangladesch verfügt nicht - wie etwa die Niederlande - über die finanziellen Mittel für groß angelegten Flutschutz. Küstennahe Gebiete werden überschwemmt und stetig abgetragen. Über die Flussarme des Deltas dringt Salzwasser weit ins Landesinnere vor und vernichtet fruchtbares Ackerland. "Im Jahr 2050 werden bis zu 25 Millionen Menschen zu Klimaflüchtlingen werden und gezwungen sein, eine neue Heimat zu suchen", sagt der Klimaforscher Atiq Rahman in der Hauptstadt Dhaka. So ändern sich nicht nur natürliche Gegebenheiten: Die Folge sind gesellschaftliche und wirtschaftliche Verwerfungen in ganz Südasien. 

"Etwas hat sich in der Natur verändert" 

Doch von den Prognosen der Wissenschaftler wissen Menschen, die wie der 58jährige Mohammad Abdul Jalil in der Gefahrenzone leben, nichts. Seit seiner Kindheit ist er im Dorf Noia als Tagelöhner in der Landarbeit tätig. Seine Heimat im Distrikt Gaibandha liegt flussaufwärts, weit im Norden der Insel Morushimulia, an der Westseite des Brahmaputras. Mit seiner Familie lebt er in einer einfachen Hütte, wenige Meter vom Steilufer entfernt. "Seit der Unabhängigkeit Bangladeschs im Jahr 1971 haben sich die Abstände zwischen den großen Fluten immer weiter verkürzt. Mittlerweile erleben wir alle zwei, drei Jahre eine schwere Flut", so Jalil. "Früher haben wir zwei Reisernten im Jahr eingebracht, heute schaffen wir nur noch eine. Etwas hat sich in der Natur verändert. Die Flut während des Monsuns wird immer stärker, und die Temperaturen spielen verrückt", fügt er nachdenklich hinzu. Die Winter im Norden Bangladeschs werden immer kälter, die Sommermonate heißer. In diesem Jahr war es bereits im April so heiß, dass Feldarbeiter vor Anstrengung zusammengebrochen sind. "Wir sind es gewohnt, in der Sommerhitze zu arbeiten", erklärt Jalil ernst. "Aber bei solchen extremen Temperaturen wird die Arbeit auch für uns schwierig." Wie viele arme Landwirte im Norden Bangladeschs, ist Jalil Opfer der Ufererosion geworden. 

Noch 2004 lebte er auf einer Schwemmlandinsel 2,5 km weiter östlich. Da, wo heute das Wasser des Brahmaputras fließt. Jalil steht am Steilufer und zeigt unter der glühenden Mittagssonne mit zusammengekniffenen Augen auf das weite Flussbett, dorthin, wo früher sein Haus stand: "Die Flut im Jahr 2004 hat mir alles genommen. Ich besaß zwei Hektar, nun liegt das Land im Fluss. Als das Wasser zurückging, kam ich mit meiner Frau, unseren Kindern und 300 weiteren Familien hierher. Die Regierung hat uns diesen Ort zugewiesen. Eigenes Land, um Getreide anzupflanzen, besitzen wir nicht mehr." Vor vier Jahren war der Fluss noch über 500 Meter entfernt. Jetzt steht sein Haus wieder keine fünf Meter vom Steilufer entfernt: "Ich glaube nicht, dass wir nach der Regenzeit in diesem Jahr noch an diesem Ort wohnen können", sagt er zögernd und schaut dabei traurig seine Frau an. Doch nicht nur die Fluten erschweren das Leben in Noia. Im Frühjahr hat hier ein Tornado dutzende Häuser zerstört. Dabei wurden Jalils Nachbarin schwer verletzt: "Als wir den Wind toben hörten, dachten wir, das Geräusch käme von einer großen Maschine. In dieser Gegend haben wir so etwas noch nie erlebt." 

Anpassungsmaßnahmen unerlässlich für nachhaltige Entwicklung 

In Gaibandha arbeitet Abdus Salam, Direktor der Nichtregierungsorganisation Gana Unnayan Kendra, seit 1985 für die Menschen, denen die Naturgewalten keine dauerhafte Existenz mehr lassen. Auch er berichtet, dass der Klimawandel in der Region deutlich spürbar und sichtbar sei. Die ärmsten Familien leiden besonders unter den immer stärker und in kürzen Abständen kommenden Überschwemmungen: "Als ich noch ein Kind war, erzählten mir meine Eltern oft von der großen Flut in den 1950er Jahren. Selbst erlebte ich dann Anfang der 1970er Jahre ein zerstörerisches Hochwasser. Seither haben sich die Abstände zwischen zwei aufeinander folgenden Fluten immer weiter verkürzt. Alle drei Jahre ist der gesamte Distrikt von einer verheerenden Flut betroffen", berichtet er besorgt. "Der Wasserhöchstpegel der Überschwemmungen steigt kontinuierlich. Zehntausende Familien verlieren jedes Mal ihr Hab und Gut, müssen sich immer wieder aufs Neue eine Existenz aufbauen. Am schlimmsten sind dabei die Ärmsten der Armen betroffen", so Salam. Sie sind gezwungen, auf dem von der Regierung zugeteilten Land zu siedeln. Doch das wird immer knapper. Und weil die Überschwemmungen so rasch aufeinander folgen, sind die Menschen nicht mehr in der Lage, sich ihre Existenz ohne Unterstützung wieder aufzubauen. 

Der Klimawandel wird die ärmsten Länder am härtesten Treffen. Die natürlichen Gegebenheiten für die Menschen, die wie in Bangladesch größtenteils von der Landwirtschaft leben, verändern sich grundlegend. Der Entwicklungsbericht der Vereinten Nationen rechnet damit, dass bis zu 70 Millionen Menschen in Bangladesch direkt vom Klimawandel betroffen sein werden. Salam zufolge sind Anpassungsmaßnahmen für die Armen unerlässlicher Bestandteil eines nachhaltigen Entwicklungskonzepts. Die Mitarbeiter seiner Organisation helfen den Menschen dabei, ihr Leben auf den Klimawandel auszurichten. Sie erproben neue Anbaumethoden oder erfahren, wie sie die Fischfangzeiten ändern können. Unterstützt wird diese Arbeit von der Organisation NETZ aus Deutschland. Im letzten Jahr wurden in der Region in Zusammenarbeit mit der Bevölkerung zehn Flutschutzareale aufgeschüttet. 25.000 Menschen finden auf diesen Schutz vor Überschwemmungen. Die Trinkwasserversorgung ist hier auch während der Flut sichergestellt. 

Diese Hilfe ist unentbehrlich für die Betroffenen, aber den Klimawandel aufhalten können solche Projekte nicht. Es bedarf darüber hinaus einer umfassenden regionalen Strategie, um der Verarmung der Menschen durch wiederkehrende Überflutungen Einhalt zu gebieten. Ingo Ritz von NETZ betont: "Wir unterstützen die ärmsten Familien. Sie sind vom Klimawandel am schlimmsten betroffen." Langfristige Selbsthilfeprojekte helfen den Menschen dabei, sich besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten. Familien bauen sich durch Schulungen und Startkapital eine Existenz auf. Sie kaufen sich Ziegen oder Hühner, Werkzeug zur Bambus-Verarbeitung, eine Milchkuh oder die Ausstattung für einen Laden. Die Frauen organisieren sich in Gruppen, um für ihre Rechte einzutreten. Dadurch sind sie in Informationsnetzwerke eingebunden, werden frühzeitig vor Naturkatastrophen gewarnt und unterstützen sich im Notfall gegenseitig. Durch ihre Ersparnisse können sie Notzeiten besser meistern. Als Gruppe haben sie mehr Macht. So können die Ärmsten staatliche Leistungen einfacher in Anspruch nehmen. Ebenso ist Bildung ein wichtiger Schlüssel, um aus der Armut heraus und mit den Folgen des Klimawandels zurecht zu kommen. Anpassungen gelingen besser. Deshalb unterstützt NETZ Grundschulen in Bangladesch. Aber Bangladesch ist nur ein Schauplatz, an dem die Auswirkungen des Klimawandels bekämpft werden müssen. Die internationale Gemeinschaft muss dem Land, das selbst kaum zum globalen Treibhauseffekt beiträgt, helfen. "Es bedarf dringend einer internationalen Kooperation zur Verringerung der Treibhausgase und der finanziellen und technischen Unterstützung der Industrienationen beim Bau von Flutschutzanlagen," so Ritz. 

Appell an die Industrienationen 

Während Nichtregierungsorganisationen wie Gana Unnayan Kendra und NETZ mit ihren Entwicklungsprojekten versuchen, Betroffenen wie Jalil und seine Familie auf die Klimaveränderungen vorzubereiten und im Notfall Hilfe zu leisten, kämpfen auch die Politiker Bangladeschs auf internationaler Ebene für Unterstützung. Im September letzten Jahres hat der Chef der Übergangsregierung Fakhruddin Ahmed vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen um Hilfe gebeten. "Ein Anstieg des Meeresspiegels um einen Meter würde ein Drittel von Bangladesch überfluten. Der Klimawandel stellt einen fundamentalen Wandel für unser Leben dar. Er ist eine ernste Bedrohung für die Erreichung der Millenniumsentwicklungsziele", so Ahmed. Der Klimawandel kann den ehrgeizigen Zielen zur Halbierung der weltweiten Armut bis 2015 einen Strich durch die Rechnung machen, wenn mühsam aufgebaute Existenzen ständig zu Nichte gemacht werden. "Wir müssen uns jetzt den Herausforderungen mit aller Kraft stellen. Der Preis für unsere Untätigkeit wäre immens", appellierte Ahmed an die Industrienationen. Der bangladeschische Regierungschef fürchtet, wie Vertreter vieler Entwicklungsländer, aus den Klimaverhandlungen ausgeschlossen zu werden. Hier üben nach wie vor die Staatschefs der reichen Industrieländer den größten Einfluss aus. Ahmed erhofft sich einen gemeinsamen Fonds zum Schutz vor den Folgen des Klimawandels. Bangladesch wird mehrere Milliarden Euro benötigen, um den klimatischen Veränderungen entgegen zu wirken. Bisher hat das Land jedoch keinerlei Zusagen erhalten.

Nach der Flut ist vor der Flut 

Der junge Familienvater Rahman Ali hat, während Klimaforscher warnen und Politiker verhandeln, erneut auf einer Flussinsel eine Hütte errichtet. Auch die kleine Schule ist wieder aufgebaut. Unter der sengenden Sonne wachsen auf dem sandigen Boden Chili-Schoten. Es ist brennend heiß, und die Flussläufe, durch die diesen Juli vielleicht schon die nächste Flut anrollt, gleichen einer Sandwüste. Früher gab es auch in der trockenen Jahreszeit Wasser. "Unsere Flüsse sterben", sagt er wie viele Bangladeschis mit Wehmut. Wie auch Jalil aus Noia erwartet er die nächste Regenzeit mit bangen Gefühlen. Von Treibhausgasen und Abholzung haben die beiden Familien noch nie gehört. Jalil schaut hilflos dabei zu, wie das Ufer des Brahmaputras vor seiner Hütte täglich bröckelt. Auch in der Vormonsunzeit, wenn die Wasserstände niedrig sind, stürzt das von den Fluten unterspülte Ufer ins Wasser hinab, Meter für Meter. Eines wissen die beiden Männer: Ihre Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten. Wie lange sie und ihre Nachbarn am Brahmaputra noch durchhalten, ist ungewiss. Vielleicht werden schon bald Familienmitglieder auf Arbeitssuche in die bereits 14 Millionen Einwohner zählende Megastadt Dhaka gehen. Wie bereits hunderttausende Klimaflüchtlinge vor ihnen. 

Die Autorin, Patrizia Heidegger, ist Geschäftsführerin der NGO Shipbreaking Platform und Mitglied im Redaktionsteam der Bangladesch-Zeitschrift NETZ. 

Dieser Beitrag erschien in der Ausgabe 2/2008 der Bangladesch-Zeitschrift NETZ zum Thema "Klimawandel - Die Folgen für Bangladesch". Die Zeitschrift können Sie in unserer Mediathek bestellen.

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Kontakt

Dirk Saam

Leitung Politischer Dialog
saam@remove-this.bangladesch.org
Tel.: 030 - 85 71 47 23

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